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Changing the way we understand healthcare and medicine
An expert discussion about the European EHR4CR-project and the future of clinical research in Europe.
January 2012. “The present agenda focuses on the prospective study model. It assumes that we want to find a recruitment pool of patients and from that a group of hundreds, maximum thousands, we want to study and identify the effectiveness and safety of new medicines. But the ability to actually study millions alters the landscape.” Prof. Dipak Kalra
“I'm not saying that what we're creating is the medical equivalent of Google – but we hope it will have those unanticipated benefits.” Peter Singleton

 
 
BMBF veröffentlicht Richtlinien zur Förderung von europäischen Forschungsprojekten zu neuen Methoden und Forschungsansätzen zum besseren Verständnis von Hirnerkrankungen
Vorlage von formlosen Antragsskizzen in schriftlicher und in elektronischer Form bis spätestens 9. März 2012 möglich
20.01.2012. Das BMBF möchte mit dieser Fördermaßnahme die Expertise und Ressourcen einschlägig qualifizierter internationaler Arbeitsgruppen zusammenzuführen. Durch gemeinsame kooperative Forschungsansätze sollen Fortschritte im Verständnis, bei der Diagnose und der Therapie von Hirnerkrankungen erzielt und Synergieeffekte ermöglicht werden, die allein auf nationaler Ebene nicht zu erreichen sind.

 
 
Muster-SOPs: Eine wertvolle Quelle
Tutorials und Webinare vermittelten den erweiterten SOP-Katalog für klinische Studien
17.01.2012. Eine wertvolle Quelle, die es in vergleichbarer Weise kein zweites Mal gibt, ist der Katalog an Standard Operating Procedures (SOPs) für klinische Studien, der vornehmlich von der Fachgruppe Qualitätsmanagement des KKS-Netzwerks erarbeitet und von der TMF öffentlich bereitgestellt wird. Davon zeigten sich Referenten wie Teilnehmer der TMF-Tutorien und -Webinare überzeugt, die Ende November und Anfang Dezember 2011 stattfanden. Mit der Veranstaltungsreihe ging das Projekt „SOP-System für klinische Studien“ unter der Leitung von Dr. Ursula Paulus (ZKS Köln) zu Ende, das von 2009 bis 2011 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert worden war.

 
 
Europäer treiben die künftige Nutzung von Daten aus elektronischen Patientenakten für die Forschung gemeinsam voran
TMF-Workshop zu ethischen und rechtlichen Aspekten einer Länder-übergreifenden Sekundärnutzung von Behandlungsdaten
12.01.2012. Im Rahmen des europäischen Projektes „Electronic Health Records for Clinical Research” (EHR4CR) bauen Partner aus akademischer Forschung und Industrie bis 2014 gemeinsam eine europaweite Technologieplattform auf, die künftig die Sekundärnutzung von Daten aus elektronischen Patientenakten für die klinische Forschung ermöglichen soll. Heute und morgen erörtern Juristen, Ethiker und Datenschutzexperten aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten in Berlin, welche rechtlichen und ethischen Fragen hierbei zu beachten sind. Der Workshop wird von der TMF veranstaltet, die – aufgrund ihrer umfangreichen Vorarbeiten zu (datenschutz-)rechtlichen und ethischen Fragen der medizinischen Verbundforschung – in diesem Projekt das Arbeitspaket zum Thema Datenschutz und Datensicherheit leitet.

 
 
Qualität in der Hochdurchsatz-Genotypisierung ist machbar – TMF veröffentlicht Empfehlungen für die Verarbeitung und Analyse der Daten
Neuer Band in der TMF-Schriftenreihe: Qualitätsmanagement von Hochdurchsatz-Genotypisierungsdaten
05.01.2012. Seit geraumer Zeit werden genetische Assoziationsstudien relativ erfolgreich mit Hochdurchsatzverfahren durchgeführt. Diese Verfahren basieren auf der Anwendung hoch integrierter und äußerst leistungsfähiger Microarray-Technologien, die allerdings auch eine Reihe praktischer Probleme mit sich bringen. Fehler quellen ergeben sich auf der gesamten Prozessierungsschiene, so dass keine hundertprozentige Verlässlichkeit der erzeugten qualitativen Genotypisierungsdaten gegeben ist. Mit dem jüngst erschienenen 9. Band der TMF-Schriftenreihe liegen nun breit abgestimmte Empfehlungen zur Qualitätssicherung von Daten vor, die bei der Hochdurchsatz-Genotypisierung generiert werden.

 
 
TMF veröffentlicht Einführung und praktische Handlungshilfen zum regulatorischen Prozess der Medizinprodukteentwicklung
Neuer Band in der TMF-Schriftenreihe: Regulatorische Anforderungen an Medizinprodukte
05.01.2012. Ein Geflecht aus Gesetzen und Normen regelt die Entwicklung und das Inverkehrbringen von Medizinprodukten. Die relevanten regulatorischen Begriffe wie klinische Bewertung, klinische Prüfung, klinische Studien und Health Technology Assessment (HTA) müssen im Entwicklungsprozess die gleiche Aufmerksamkeit genießen wie die rein technisch-medizinischen Produktanforderungen aus Sicht der Anwender und des Marktes. Der jetzt erschienene 8. Band der TMF-Schriftenreihe führt in das Themenfeld ein, beleuchtet die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen und bietet Handlungshilfen: von der klinischen Bewertung über klinische Studien bis hin zum entwicklungsbegleitenden HTA.

 
 
Von der Beute- zur Sinngemeinschaft
Medizinische Forschungsverbünde brauchen eine starke Identität, um erfolgreich arbeiten zu können
15.12.2011. Gemeinsame Ziele und ein klares Leitbild sind die zentralen Faktoren für den Erfolg jeder Organisation – und auch jedes medizinischen Forschungsnetzwerks. Was sich banal anhört, ist jedoch höchst relevant für die Motivation zur Zusammenarbeit ebenso wie für die Wirkung des Verbundes nach außen. Dies wurde beim Workshop zum Thema „Interne Kommunikation in medizinischen Forschungsverbünden“ deutlich, den die TMF am 12. Dezember 2011 in Berlin veranstaltet hat.

 
 
Auch Superman würde im Verbund arbeiten
Gemeinsam besser forschen: TMF-School startet mit 24 medizinischen Verbundforschern
30.11.2011. Der einsame Wissenschaftler im Labor gehört schon lange nur noch ins Reich der Mythen. Darüber waren sich die 24 Nachwuchs-Verbundforscher einig, die am 24. und 25. November 2011 an der ersten TMF-School teilgenommen haben. Viele gute Ideen konnten sich erst durchsetzen, nachdem die richtigen Partner mit im Boot waren. „Wir können davon ausgehen, dass auch Superman heute im Verbund arbeiten würde“, so Prof. Dr. Frank Ückert (Universität Mainz), der die Teilnehmer im Namen des Kuratoriums der TMF-School im Schloss Rauischholzhausen, dem Tagungshotel der Justus-Liebig-Universität Gießen, begrüßte.

 
 
Deutsches Biobanken-Register gewinnt Posterpreis
Erste Sitzung der ESBB in Marseille: Sichtbarkeit des Registers über Deutschland hinaus gestärkt
29.11.2011. Die konstituierende Sitzung der European, Middle Eastern & African Society for Biopreservation & Biobanking (ESBB), die vom 16. bis 19. November 2011 in Marseille/Frankreich stattfand, bot eine ideale Plattform, um das Deutsche Biobanken-Register auch über die deutsche Community hinaus bei den europäischen Fachkollegen bekannt zu machen. Das TMF-Poster zum Register wurde aus 66 Präsentationen in der Kategorie „Management von Biomaterialbank-Netzwerken“ mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

 
 
BMBF veröffentlicht Richtlinien zur Förderung transnationaler Forschungsprojekte zur Validierung von Biomarkern in der individualisierten Krebsmedizin innerhalb des ERA-Net "TRANSCAN"
Einreichung von Antragskizzen in elektronischer Form bis spätestens 10. Februar 2012
14.12.2011. Das BMBF möchte mit dieser Förderbekanntmachung kooperative und interdisziplinäre Forschungsprojekte mit klinischer Relevanz fördern, die die „Validierung von Biomarkern für eine individualisierte Krebsmedizin" adressieren und die Wichtigkeit eines translationalen Ansatzes berücksichtigen.

 
 
BMBF veröffentlicht Richtlinien zur Förderung von Forschungsvorhaben im Gebiet der ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekte moderner, insbesondere prädiktiver Diagnostikverfahren
Vorlage von formlosen Projektskizzen in schriftlicher oder in elektronischer Form bis spätestens 29. Februar 2012 möglich
30.11.2011. Das BMBF möchte mit dieser Förderbekanntmachung ausdrücklich eine frühzeitige Erkennung und Reflexion ethischer, rechtlicher und gesellschaftlicher Fragen sowie deren sorgfältige Analyse und Bewertung unterstützen und sieht darin eine wichtige Voraussetzung für die gesellschaftliche Integration und Auseinandersetzung mit innovativer Wissenschaft und Technik.

 
 
BMBF veröffentlicht Richtlinien zur Förderung der zweiten Förderphase des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose
Vorlage von Vorhabenbeschreibungen bis spätestens 07. Februar 2012 möglich
15.11.2011. Seit 2009 fördert das BMBF das national angelegte Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose. Ziel der krankheitsbezogenen Kompetenznetze ist die Zusammenführung von zerstreuten Kapazitäten zu kooperativer und interdisziplinärer Forschung. Es können nun Anträge für die zweite Förderphase eingereicht werden.

 
 
Hohe Qualität und größtmögliche Automatisierung
AG Biomaterialbanken der TMF besucht KI Biobank in Stockholm
03.11.2011. Etwa 1,5 Millionen Proben lagern in der Biobank des Karolinska-Instituts (KI) in Stockholm, die die Basis für derzeit rund 70 Studien ist. Bei ihrem Besuch der Biobank am 26. Oktober 2010 konnten sich Mitglieder der TMF-Arbeitsgruppe Biomaterialbanken ein Bild von der hohen Qualität und Automatisierung der Prozesse bei der Sortierung, Verarbeitung und Lagerung der Proben machen. Die nächsten Ziele für die Weiterentwicklung der KI Biobank sind die Automatisierung der Probenweitergabe, der Ausbau eines nationalen Netzwerks und die Beteiligung von weiteren Studien. Die schwedischen und deutschen Forscher wollen den Austausch fortsetzen.

 
 
"Ergebnisse klinischer Studien vergleichbar machen"
Interview mit Prof. Dr. Markus Löffler zum Aufbau eines nationalen Metadata Repository und zum Start des Forums Metadaten in der TMF
November 2011. "Unsere Zielsetzung ist es, die Community bei der Ausarbeitung hochwertiger Datenelemente und ganzer Kerndatensätze zu unterstützen. Dies käme der klinischen Forschung in Deutschland insgesamt zu Gute. Aktuell arbeiten wir an einem Softwareprototypen, der dieses Community-Szenario paradigmatisch umsetzt."

 
 
Die Bedürfnisse der Menschen in den Vordergrund stellen
Zukunftsthemen Ambient Assisted Living (AAL) und Health Apps im Fokus der TELEMED 2011.
19. Oktober 2011. Telemedizin verbunden mit intelligenter Haustechnik und Smartphone-Apps kann die Lebensqualität für Patienten und ältere Menschen verbessern und im Gesundheitswesen gleichzeitig Kosten sparen. Das wurde bei der TELEMED 2011 deutlich, die unter dem Motto „Telemedizin im privaten Raum – Perspektiven für IT-gestützte Services am 3. Gesundheitsstandort“ am 19. Oktober im Tagungszentrum der TMF in Berlin stattfand. Doch stehen einer breiten Nutzung solcher Systeme neben fehlenden technischen Standards noch ungelöste Haftungsfragen und teilweise zu hohe Kosten im Wege.

 
 
Ein tödliches Virus geht um die Welt. Steven Soderbergh spielt durch, worauf sich die Wissenschaft vorbereitet – auch in Deutschland
Interview mit den Forschern Christian Drosten, Dag Harmsen und Stephan Ludwig anlässlich des deutschen Filmstarts von „CONTAGION“ am 20. Oktober 2011
Oktober 2011. SARS, Vogelgrippe, Schweinegrippe, außerdem BSE – und zuletzt EHEC. Immer wieder kursieren Erreger, die die Menschen in Angst versetzen. Bisher ist die ganz große Katastrophe zum Glück ausgeblieben, aber die Erinnerung an die Spanische Grippe von 1918 ist noch präsent, und Forscher erwarten seit Jahren ein neues, ähnlich aggressives Virus. Grund genug für gleich mehrere Hollywood-Stars, sich in dem Film „CONTAGION“ mit dem Szenario auseinanderzusetzen. Der Film wirft viele Fragen auf und zeigt nicht zuletzt auch die schwierige Suche der Wissenschaftler nach Möglichkeiten, der Pandemie Einhalt zu gebieten.

 
 
„CONTAGION“: Ein tödliches Virus geht um die Welt
Ein Interview zum Filmstart mit den Wissenschaftlern Christian Drosten, Dag Harmsen und Stephan Ludwig – Nationale Forschungsplattform für Zoonosen stellt Hintergrundinformationen bereit.
18.10.2011. Am 20. Oktober 2011 kommt „CONTAGION“ in die deutschen Kinos, Steven Soderberghs filmisches Protokoll einer Seuche, die weltweit und rasend schnell zig Millionen Menschen tötet. Die Seuche im Film ist fiktiv, aber sie hat reale Vorbilder: beispielsweise SARS oder die Vogelgrippe. Die Schweinegrippe ist den Figuren im Film wie dem Publikum noch sehr präsent, deutsche Zuschauer mögen sich auch an den EHEC-Ausbruch des vergangenen Sommers erinnert fühlen.

 
 
Feste, Märkte und Vogelgrippe: One health-Gedanke fordert interdisziplinäre Zusammenarbeit
350 Teilnehmer beim Nationalen Symposium für Zoonosenforschung in Berlin
10.10.2011. Eine Welt, eine Gesundheit: Die Gesundheit von Menschen und Tieren ist eng verwoben. Soll der „One health“-Gedanke ernst genommen werden, müssen die Erkenntnisse der Human- und Veterinärmedizin durch weitere wissenschaftliche Betrachtungsweisen ergänzt werden. So spielen unter anderem sozio-ökonomische oder anthropologische Faktoren eine Rolle, wenn traditionelle Handelsformen oder Bräuche zur Verbreitung von Infektionskrankheiten beitragen. Beispiele hierfür zeigten Dr. Stephane de la Rocque (Food and Agriculture Organization der UN, Rom) und Prof. Dr. Dirk Pfeiffer (Royal Veterinary College, London), die beiden Keynote-Referenten des Nationalen Symposiums für Zoonosenforschung, das mit 350 Teilnehmern am 6. und 7. Oktober 2011 in Berlin stattfand.

 
 
Methodischen Fragen der medizinischen Forschung mehr Aufmerksamkeit schenken
Gemeinsame Jahrestagung von GMDS und DGEpi in Mainz bringt 1.100 medizinische Informatiker, Biometriker, Epidemiologen und Dokumentare zusammen
07.10.2011. Den methodischen Aspekten muss bei der Planung und Durchführung von Studien wie auch bei der Veröffentlichung der Ergebnisse noch mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden als dies bisher der Fall ist. Das betonte Keynote-Referent Doug Altman von der Universität Oxford im Rahmen der gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) und der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi), die vom 26. bis 29. September 2011 in Mainz stattfand. Die TMF war im inhaltlichen Programm, im Ausstellungsbereich und in den Weiterbildungsangeboten der Tagung vertreten.

 
 
Nationales Metadata-Repository: Die Community frühzeitig einbinden
TMF-Forum „Metadaten und Linked Data“ gegründet
06.10.2011. Als neue Austausch- und Diskussionsplattform der TMF riefen die Teilnehmer des TMF-Workshops „Standards für Daten und Metadaten in der medizinischen Forschung“ am 23. September 2011 in Berlin das „Forum Metadaten und Linked Data“ ins Leben. Es soll dazu dienen, vorhandene Ansätze zur Standardisierung von Metadaten zusammenzuführen und den bisherigen Anwendungs- und Kenntnisstand der Mitglieder für den Aufbau des nationalen Metadata Repository (MDR) nutzbar zu machen. Dieses entsteht derzeit im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts. Neben TMF-Mitgliedern soll das Forum auch externen Interessenten offenstehen. Die TMF wird zu weiteren Veranstaltungen des Forums breit und offen einladen.
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