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Noch viele offene Baustellen im eMeldewesen
Interview mit Dr. Sylvia Thun (DIMDI), Frank Oemig (Agfa Healthcare) und Dr. Gérard Krause (RKI) zum elektronischen Meldewesen
September 2010. Die elektronische Erfassung, Übermittlung und Verarbeitung von Daten zu gefährlichen Krankheiten bietet viele Chancen, allerdings sind im elektronischen Meldewesen auch noch zahlreiche Hürden zu überwinden. Für die Ärzte, die zur Meldung gesetzlich verpflichtet sind, muss die Meldung auf jeden Fall deutlich vereinfacht und wo immer möglich automatisiert werden.

 
 
Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung: Hearings finden Ende Oktober/Anfang November statt
BMBF veröffentlicht die Termine der Auswahlsitzungen für die DZG-Standorte
02.09.2010. Die Auswahlsitzungen der Standorte für die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung werden Ende Oktober/Anfang November 2010 in Berlin stattfinden. Das BMBF hat heute die Termine veröffentlicht.

 
 
BMBF veröffentlicht Richtlinien zur Förderung der zweiten Förderphase des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Diabetes Mellitus
Bewerbungsschluss ist der 12. November 2010
25.08.2010. Seit 2008 wird das national angelegte Kompetenznetz vom BMBF gefördert. Neue sowie bereits geförderte Verbünde können nun ihre Anträge für die zweite Förderperiode einreichen. In den Forschungsanträgen ist eine Verknüpfung zwischen Grundlagenforschung, der klinischen Forschung und der Versorgung aufzuzeigen, damit eine Intensivierung der Vernetzung möglich wird.

 
 
BMBF veröffentlicht Richtlinien zur Förderung der zweiten Förderphase des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Adipositas
Bewerbungsschluss ist der 11. November 2010
25.08.2010. Ziel der krankheitsbezogenen Kompetenznetze ist die Bündelung von vorhandenen Kapazitäten. Die Vernetzung innerhalb der Forschung ist dabei ein wichtiger Faktor. "Die besten Einrichtungen der Forschung und Versorgung können - ggf. unter Beteiligung von Partnern aus der Wirtschaft - ihre Kompetenz und Infrastruktur in Forschungsansätze einbringen, die von der grundlagennahen Forschung bis in die Versorgungsforschung reichen". Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.

 
 
ACHSE schreibt erneut Eva Luise Köhler Forschungspreis für Seltene Erkrankungen aus
Bewerbungsschluss ist der 4. Oktober 2010
02.08.2010. Die Eva Luise und Horst Köhler Stiftung für Seltene Erkrankungen vergibt in Kooperation mit der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) e.V. zum vierten Mal einen Preis für nachhaltige, krankheitsübergreifende und forschungsvernetzende Projekte.

 
 
Neue Abgabefrist im BMBF- und DFG-Programm Klinische Studien
Bewerbungsschluss ist der 28. Oktober 2010
30.07.2010. Die Antragstellung in dem gemeinsamen Förderprogramm "Klinische Studien" des BMBF und der DFG findet zum siebten Mal statt. Die Planung und Durchführung der patientenorientierten klinischen Forschung soll weiter dem internationalen Standard angeglichen werden. Dazu stellen das BMBF und die DFG für 2011 jeweils 15 Millionen Euro pro Jahr für weitere Studien bereit.

 
 
"Standards auch über die klinische Forschung hinaus"
Interview mit Daniel Rehn und Udo Siegmann zur Nutzung und Verbreitung des Datenstandards des Clinical Data Interchange Standards Consortium (CDISC)
Juli 2010. "In den letzten Jahren hat sich der CDISC-Horizont stark ausgeweitet und geht jetzt über die klinische Forschung deutlich hinaus. Die TMF als eine sektorübergreifende Organisation kann eine nationale Mentorenrolle übernehmen, um die Prozesse der patientenorientierten Forschung im öffentlichen Gesundheitsbereich zu harmonisieren."

 
 
BMBF veröffentlicht Richtlinie zur Förderung von Systembiologie in der Krebsforschung
Bewerbungsschluss ist der 1. Oktober 2010
21.07.2010. Mit der Förderung von interdisziplinären Forschungsverbünden (Ingenieurwissenschaften, Informatik, Mathematik, Chemie, Biologie und Medizin) sollen effektiv Synergien zwischen der Systembiologie und der Krebsforschung geschaffen werden. In den Verbundvorhaben sollen sich Arbeitsgruppen aus verschiedenen Forschungseinrichtungen zusammenschließen und bereitstehende Ressourcen bündeln. Für eine Laufzeit von drei Jahren mit einer möglichen Verlängerung um zwei Jahre sollen die Verbünde gefördert werden.

 
 
Jede dritte Studie scheitert mangels Probanden - Drittmittelprojekt KIS-Patientenrekrutierung gestartet
IT-Projekt soll klinische Forschung und Patientenversorgung enger vernetzen
20.07.2010. Rund jede dritte klinische Studie scheitert schon, bevor sie richtig begonnen hat: Die notwendige Zahl an Probanden kommt nicht zustande. Was häufig fehlt, ist nicht etwa die Bereitschaft zur Teilnahme – sondern der Informationsfluss in Richtung der behandelnden Ärzte und damit der in Frage kommenden Patienten.

 
 
BMBF veröffentlicht FAQs zur Antragstellung für die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung
Das BMBF ergänzt die Bekanntmachungen zur Errichtung der Deutschen Zentren für Krebsforschung, Infektionsforschung, Herz-Kreislauf-Forschung und Lungenforschung
12.07.2010. Die Liste der häufig gestellten Fragen und Antworten dient als Ergänzung zum Leitfaden für die Antragstellung für Standorte und Partner der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung.

 
 
Austausch und gegenseitige Kontaktaufnahme sind essentiell
Workshop „Elektronisches Meldewesen“ der Zoonosenplattform macht deutlich, dass vorhandene Daten differenziert betrachtet werden müssen
07.07.2010. Der Austausch und die Möglichkeit der direkten Kontaktaufnahme zwischen Forschern und den relevanten Bundesinstituten und Behörden ist weitaus wichtiger als der reine Zugriff auf Daten aus den Meldevorgängen in Human- und Veterinärmedizin. Dieses Fazit zogen die Teilnehmer des Workshops „Elektronisches Meldewesen“, zu dem die Nationale Forschungsplattform für Zoonosen am 1. und 2. Juli 2010 nach Berlin eingeladen hatte. Die Veranstaltung diente der umfassenden Bestandsaufnahme aller Meldevorgänge in Human- und Tiermedizin und hatte das Ziel, den Nutzen von public-use-files – für Wissenschaftler und Öffentlichkeit zugängliche Meldedaten – abzuschätzen.

 
 
DFG fördert die Erschließung und Digitalisierung von objektbezogenen wissenschaftlichen Sammlungen
Anträge können bis spätestens 1. Februar 2011 eingereicht werden
23.06.2010. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft richtet ihre Ausschreibung an etablierte und anerkannte wissenschaftliche Informations-Serviceeinrichtungen, die forschungsrelevante Objekte kuratorisch betreuen und archivieren, um technische und organisatorische Grundlagen für die langfristige Erschließung und Digitalisierung von wissenschaftlichen Objekten in der überregionalen Informationsversorgung zu schaffen. Der Aufbau von Informationsinfrastrukturen soll Forscherinnen und Forscher den Zugang zu Informationen zu Sammlungsobjekten erleichtern.

 
 
Qualität in der Hochdurchsatz-Genotypisierung ist machbar
Experten der TMF bewerten Qualitäts-Sicherungsverfahren für Genotypisierungsdaten - Hinweise und Werkzeuge in Berlin vorgestellt
22.06.2010. Dank der Entwicklung von Hochdurchsatzverfahren zur Genotypisierung stehen aus den Genomforschungsprojekten der vergangenen Jahre unvorstellbare Datenmengen zur Verfügung. "Ich bin sicher, dass bisher erst ein Bruchteil der wissenschaftlichen Fragestellungen, für die diese Daten generiert wurden, beantwortet wurde. Ein Großteil der beantwortbaren Fragen ist bis heute vermutlich noch nicht einmal gestellt worden." Diese Einschätzung formulierte Prof. Dr. Michael Krawczak (Universität Kiel) im Rahmen der Informationsveranstaltung zum Qualitätsmanagement von Genotypisierungsdaten, die am 21. Juni 2010 in Berlin stattfand. In der Veranstaltung, an der rund 50 Molekulargenetiker und Bio-Informatiker aus ganz Deutschland teilnahmen, wurden die Ergebnisse eines Projektes vorgestellt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) von 2008 bis 2010 im Rahmen der Methodenausschreibung gefördert worden war.

 
 
TMF begrüßt Stellungnahme des Deutschen Ethikrates zu Biobanken
AG Biomaterialbanken der TMF nimmt Stellung zu den Ausführungen des Deutschen Ethikrates
15.06.2010. In ihrer heutigen Sitzung hat die Arbeitsgruppe Biomaterialbanken (AG BMB) der TMF eine Kurzstellungnahme zu den Ausführungen des Deutschen Ethikrates zum Thema „Humanbiobanken für die Forschung“ verabschiedet. Darin begrüßt die AG BMB einhellig, dass der Deutsche Ethikrat sich erneut ausgiebig mit den Fragestellungen rund um Biobanken für die medizinische Forschung befasst hat. Die in der TMF zusammengeschlossenen Wissenschaftler und Biobank-Betreiber befürworten die Intention des Ethikrates, das bisherige Konzept der individuellen Einwilligung der Spender durch flankierende Vertrauensschutzmaßnahmen seitens der Biobanken zu ergänzen, um so gleichermaßen den Spenderschutz zu stärken und die Rahmenbedingungen für die medizinische Forschung zu verbessern.

 
 
BMBF veröffentlicht Richtlinien zur Förderung der Molekularen Diagnostik
Weiterentwicklung potenzieller innovativer Biomarker für eine molekulare Diagnostik - Einreichung von Vorhabenbeschreibungen bis 7. Oktober 2010
22.06.2010. Mit dieser Förderrichtlinie möchte das BMBF die Stärkung der molekulardiagnostischen Forschung in Deutschland fördern. Ziel der Förderung ist die Umsetzung von Ergebnissen der Grundlagenforschung zu einem medizinisch nutzbaren und wirtschaftlich verwertbaren Produkt voranzutreiben.

 
 
BMBF veröffentlicht Richtlinien zur Förderung innovativer Therapieverfahren auf molekularer und zellulärer Basis
Einreichung der Vorhabenbeschreibung bis zum 11. Oktober 2010
22.06.2010. Mit dieser Förderrichtlinie möchte das BMBF die Umsetzung von Ergebnissen aus der zell- und molekularbiologischen Grundlagenforschung für innovative therapeutische Verfahren fördern. Verfahren und Produkte mit einem hohen Entwicklungsrisiko aufgrund ihres Innovationsgrades sollen dabei maßgeblich unterstützt werden.

 
 
Bis zu 500.000 Proben und eine Kühlkette ohne Lücken
AG Biomaterialbanken besucht die Sepsis-Biobank des Universitätsklinikums Jena
16.06.2010. Bis zu 500.000 Serum-, Plasma und Blutproben von Patienten mit Blutvergiftung kann die Sepsis-Biobank des Universitätsklinikums Jena aufnehmen. Das Besondere an der neuen Biobank, die vom BMBF gefördert wird, ist das integrierte Konzept: Die Handhabung, Sortierung und Ausgabe erfolgt vollautomatisch durch Robotersysteme, so dass die Proben durchgehend auf -80°C gekühlt werden können. "Das ist bei einer Biobank dieser mittleren Größenordnung bisher einzigartig", erklärte Biobank-Leiter und TMF-Vorstandsmitglied Dr. Dr. Michael Kiehntopf anlässlich des Besuchs der TMF-Arbeitsgruppe Biomaterialbanken in Jena am 15 Juni 2010. Neben der Besichtigung der Biobank standen in der am Gaststandort durchgeführten AG-Sitzung vor allem die Stellungnahme des Deutschen Ethikrates zu Biobanken, die vom BMBF veröffentlichten Richtlinien zur Förderung einer Nationalen Biomaterialbanken-Initiative sowie der Aufbau des Deutschen Biobanken-Registers im Mittelpunkt der Diskussionen.

 
 
Sommer-Nacht der Wissenschaften
Von Alzheimer bis Zoonosen in der Großstadt – Gesundheitsinformation kommt an
08.06.2010. Bierschinken enthält weniger Fett als Diestelöl, Walnüsse oder Schokolade. Klingt einleuchtend, wenn man die richtige Antwort kennt. Die Kandidaten beim BesserWisser-Quiz der Kompetenznetze knobelten auf der Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin am 5. Juni 2010 an dieser Frage und noch vielen weiteren herum und setzten Publikums- und sogar einen Telefonjoker ein.

 
 
"Proben schneller auffinden und gemeinsam Qualitätsstandards entwickeln"
Interview mit Dr. Dr. Michael Kiehntopf über den Aufbau des Deutschen Biobanken-Registers
Juni 2010. "Eine ganz wichtige Funktion des Deutschen Biobanken-Registers wird für die Forscher sein, gemeinsam Qualitätsstandards für Biobanken zu entwickeln."

 
 
BMBF veröffentlicht Richtlinien zur Förderung einer Nationalen Biomaterialbanken-Initiative
Vernetzung und internationale Ausrichtung vorhandener Biomaterialbanken - Einreichung von Vorhabenbeschreibungen bis 15. September 2010
02.06.2010. Mit dieser Förderrichtlinie will das BMBF die Vernetzung vorhandener Biomaterialbanken sowie deren internationale Ausrichtung fördern. Ziel ist es, erstmalig eine deutsche Biobanken-Infrastruktur zu etablieren, um die führende Rolle in der internationalen Biobank-basierten Forschung zu erhalten und auszubauen. Die Fördermaßnahme soll sicherstellen, dass in Deutschland vorhandene Schlüsselressourcen in die europäische Forschungsinfrastruktur für Biobanken (BBMRI) integriert werden können.

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