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Grid-Experten mahnen: Anwendungen sorgfältig wählen und benutzerfreundlich implementieren

HealthGrid-Konferenz in Berlin bringt mehr als 100 Entwickler, Anwender und Förderer des Grid-Computing aus aller Welt zusammen

03.07.2009. Grid-Computing im Gesundheitswesen muss in den Punkten Benutzerfreundlichkeit, Anwenderorientierung und offener Zugang weiterentwickelt werden. Dies mahnten Grid-Experten bei der 7. Internationalen HealthGrid-Konferenz in Berlin an. Zu der Konferenz, die von der HealthGrid Association (Frankreich) veranstaltet wurde, kamen vom 29. Juni bis 1. Juli 2009 mehr als 100 Entwickler, Anwender und Förderer des Grid-Computing aus aller Welt zusammen. Gastgeber und ausführender Partner der diesjährigen Tagung war die TMF.

„EU-Mittel werden künftig nicht in Grid-Infrastruktur oder Middleware, sondern in die Entwicklung von Anwendungen fließen“, so Key-Note-Referent Joël Bacquet von der Europäischen Kommission. Diese Forderungen spielten auch eine wichtige Rolle in den Vorträgen zu Geschäftsmodellen und Nachhaltigkeitsstrategien für Grid-Computing im Gesundheitswesen.

Teilnehmer Stefan Scholz (MediGrid-Projekt) folgert aus einer breit angelegten Umfrage unter Experten und potenziellen Endnutzern: „Wenn die Anwendungsbereiche sorgfältig gewählt und die Implementierungen effizient und benutzerfreundlich erfolgen, dann werden Grid-Computing und ähnliche Konzepte wie Cloud-Computing in den nächsten fünf Jahren zu selbstverständlichen Werkzeugen der Lebenswissenschaften und der Gesundheitsversorgung.“

Das dreitägige Programm der HealthGrid Conference 2009 umfasste Live-Demos bereits erfolgreich betriebener Grid-Anwendungen im Gesundheitswesen (Health-e-Child, @neurIST, MediGRID, ACGT), Workshops zu Sicherheitsthemen (RADICAL), zur Entwicklung der Gesundheits-Grids in Deutschland (Forum Grid der TMF) und Anforderungen an ein Grid Support Center (EGEE) sowie über 40 weitere Key-Note-Vorträge, Präsentationen, Sessions und Poster. Trotz der globalen Finanzkrise, die auch den Spielraum für Reiseaktivitäten der Grid-Spezialisten einschränkt, konnte eine internationale Beteiligung von über 70 Prozent, davon ein Drittel von außerhalb der EU, erreicht werden.

  1. Website zur HealthGrid 2009
  2. Vortragsfolien zum Download
  3. Weblog mit Berichten und Kommentaren von Teilnehmern
  4. Programmheft [pdf]



Kongresspräsident Prof. Dr. Martin Hofmann-Apitius (Fraunhofer SCAI) eröffnete die HealthGrid Conference 2009.

Kongresspräsident der HealthGrid 2009 in Berlin, Prof. Dr. Martin Hofmann-Apitius (Fraunhofer SCAI), mit Yannick Legré (links), Präsident der HealthGrid Association, und Sebastian Claudius Semler (rechts), wissenschaftlicher Geschäftsführer der TMF, die die diesjährige HealthGrid Conference ausrichtete.

Das Organisationskomittee der HealthGrid Conference 2009 (v.l.n.r.): Sebastian C. Semler (TMF), Samuel Keuchkerian (HealthGrid), Yannick Legré (HealthGrid), Josefine Wagner (TMF), Verena Dorst (TMF), Mathias Blaurock (TMF), Hélène Ruelle (HealthGrid), Nicolas Spalinger (HealthGrid), Mathias Freudigmann (TMF).

Besonders für die internationalen Besucher war auch Berlin als Stadt eine Reise wert. Der Weg vom Tagungsort dbb forum zur Abenveranstaltung führte durch das Berliner Regierungsviertel.

Abendveranstaltung in der Sandstation.

 

 

 

 

 

Termine

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Sitzung der GMDS-AG Secondary Use und der TMF-AGs Datenschutz und IT-QM (Berlin)

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Sitzung der Arbeitsgruppe IT-Infrastruktur und Qualitätsmanagement (Berlin)

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„Die Arbeit der TMF wird zukünftig immer wichtiger sein“

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