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"Ergebnisse klinischer Studien vergleichbar machen"
Interview mit Prof. Dr. Markus Löffler zum Aufbau eines nationalen Metadata Repository und zum Start des Forums Metadaten in der TMF
November 2011. "Unsere Zielsetzung ist es, die Community bei der Ausarbeitung hochwertiger Datenelemente und ganzer Kerndatensätze zu unterstützen. Dies käme der klinischen Forschung in Deutschland insgesamt zu Gute. Aktuell arbeiten wir an einem Softwareprototypen, der dieses Community-Szenario paradigmatisch umsetzt."

 
 
Die Bedürfnisse der Menschen in den Vordergrund stellen
Zukunftsthemen Ambient Assisted Living (AAL) und Health Apps im Fokus der TELEMED 2011.
19. Oktober 2011. Telemedizin verbunden mit intelligenter Haustechnik und Smartphone-Apps kann die Lebensqualität für Patienten und ältere Menschen verbessern und im Gesundheitswesen gleichzeitig Kosten sparen. Das wurde bei der TELEMED 2011 deutlich, die unter dem Motto „Telemedizin im privaten Raum – Perspektiven für IT-gestützte Services am 3. Gesundheitsstandort“ am 19. Oktober im Tagungszentrum der TMF in Berlin stattfand. Doch stehen einer breiten Nutzung solcher Systeme neben fehlenden technischen Standards noch ungelöste Haftungsfragen und teilweise zu hohe Kosten im Wege.

 
 
Ein tödliches Virus geht um die Welt. Steven Soderbergh spielt durch, worauf sich die Wissenschaft vorbereitet – auch in Deutschland
Interview mit den Forschern Christian Drosten, Dag Harmsen und Stephan Ludwig anlässlich des deutschen Filmstarts von „CONTAGION“ am 20. Oktober 2011
Oktober 2011. SARS, Vogelgrippe, Schweinegrippe, außerdem BSE – und zuletzt EHEC. Immer wieder kursieren Erreger, die die Menschen in Angst versetzen. Bisher ist die ganz große Katastrophe zum Glück ausgeblieben, aber die Erinnerung an die Spanische Grippe von 1918 ist noch präsent, und Forscher erwarten seit Jahren ein neues, ähnlich aggressives Virus. Grund genug für gleich mehrere Hollywood-Stars, sich in dem Film „CONTAGION“ mit dem Szenario auseinanderzusetzen. Der Film wirft viele Fragen auf und zeigt nicht zuletzt auch die schwierige Suche der Wissenschaftler nach Möglichkeiten, der Pandemie Einhalt zu gebieten.

 
 
„CONTAGION“: Ein tödliches Virus geht um die Welt
Ein Interview zum Filmstart mit den Wissenschaftlern Christian Drosten, Dag Harmsen und Stephan Ludwig – Nationale Forschungsplattform für Zoonosen stellt Hintergrundinformationen bereit.
18.10.2011. Am 20. Oktober 2011 kommt „CONTAGION“ in die deutschen Kinos, Steven Soderberghs filmisches Protokoll einer Seuche, die weltweit und rasend schnell zig Millionen Menschen tötet. Die Seuche im Film ist fiktiv, aber sie hat reale Vorbilder: beispielsweise SARS oder die Vogelgrippe. Die Schweinegrippe ist den Figuren im Film wie dem Publikum noch sehr präsent, deutsche Zuschauer mögen sich auch an den EHEC-Ausbruch des vergangenen Sommers erinnert fühlen.

 
 
Feste, Märkte und Vogelgrippe: One health-Gedanke fordert interdisziplinäre Zusammenarbeit
350 Teilnehmer beim Nationalen Symposium für Zoonosenforschung in Berlin
10.10.2011. Eine Welt, eine Gesundheit: Die Gesundheit von Menschen und Tieren ist eng verwoben. Soll der „One health“-Gedanke ernst genommen werden, müssen die Erkenntnisse der Human- und Veterinärmedizin durch weitere wissenschaftliche Betrachtungsweisen ergänzt werden. So spielen unter anderem sozio-ökonomische oder anthropologische Faktoren eine Rolle, wenn traditionelle Handelsformen oder Bräuche zur Verbreitung von Infektionskrankheiten beitragen. Beispiele hierfür zeigten Dr. Stephane de la Rocque (Food and Agriculture Organization der UN, Rom) und Prof. Dr. Dirk Pfeiffer (Royal Veterinary College, London), die beiden Keynote-Referenten des Nationalen Symposiums für Zoonosenforschung, das mit 350 Teilnehmern am 6. und 7. Oktober 2011 in Berlin stattfand.

 
 
Methodischen Fragen der medizinischen Forschung mehr Aufmerksamkeit schenken
Gemeinsame Jahrestagung von GMDS und DGEpi in Mainz bringt 1.100 medizinische Informatiker, Biometriker, Epidemiologen und Dokumentare zusammen
07.10.2011. Den methodischen Aspekten muss bei der Planung und Durchführung von Studien wie auch bei der Veröffentlichung der Ergebnisse noch mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden als dies bisher der Fall ist. Das betonte Keynote-Referent Doug Altman von der Universität Oxford im Rahmen der gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) und der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi), die vom 26. bis 29. September 2011 in Mainz stattfand. Die TMF war im inhaltlichen Programm, im Ausstellungsbereich und in den Weiterbildungsangeboten der Tagung vertreten.

 
 
Nationales Metadata-Repository: Die Community frühzeitig einbinden
TMF-Forum „Metadaten und Linked Data“ gegründet
06.10.2011. Als neue Austausch- und Diskussionsplattform der TMF riefen die Teilnehmer des TMF-Workshops „Standards für Daten und Metadaten in der medizinischen Forschung“ am 23. September 2011 in Berlin das „Forum Metadaten und Linked Data“ ins Leben. Es soll dazu dienen, vorhandene Ansätze zur Standardisierung von Metadaten zusammenzuführen und den bisherigen Anwendungs- und Kenntnisstand der Mitglieder für den Aufbau des nationalen Metadata Repository (MDR) nutzbar zu machen. Dieses entsteht derzeit im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts. Neben TMF-Mitgliedern soll das Forum auch externen Interessenten offenstehen. Die TMF wird zu weiteren Veranstaltungen des Forums breit und offen einladen.

 
 
"Das Gesamtkonzept muss stimmen"
Interview mit Dr. Rainer Röhrig und Thomas Norgall über die Herausforderungen, die sich mit technikgestützten Gesundheitsservices im privaten Umfeld stellen
Oktober 2011. Die technikgestützte Erfassung von Vitaldaten in den eigenen vier Wänden, medizinische Smartphone-Apps und andere Services setzen sich immer mehr durch. Die diesjährige TELEMED, die am 19. Oktober 2011 in Berlin stattfindet, widmet sich deshalb dem Thema „Telemedizin im privaten Raum – Perspektiven für IT-gestützte Services am 3. Gesundheitsstandort“. Dr. Rainer Röhrig und Thomas Norgall sind die Vorsitzenden des Programmkomitees der Veranstaltung.

 
 
Neue Ebenen der menschlichen Biologie entdeckt – und noch kein Ende in Sicht
Zehn Jahre NGFN: Positive und nachdenkliche Bilanz beim Tag der Genomforschung in Berlin
27.09.2011. Die Genomforschung hat in den vergangenen Jahren immer neue Dimensionen der komplexen biologischen Zusammenhänge des menschlichen Lebens eröffnet. Die großen Heilserwartungen, die immer wieder an sie gestellt wurden, hat die Forschung zwar bisher nicht einlösen können, dennoch ist der Einfluss, den das verbesserte Verständnis für die Ursachen und den Verlauf von Krankheiten heute schon auf Diagnostik und Therapie nimmt, enorm. Beim Tag der Genomforschung in Berlin, der am 26. September 2011 den Auftakt zum wissenschaftlichen Symposium des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN) bildete, betonten Forscher, Journalisten und Patientenvertreter auch, dass die Chancen und Versprechungen der Genomforschung immer wieder gut gegen mögliche Schäden abgewogen werden müssten. Das Thema habe damit, so die Experten, auch eine gesellschaftliche Bedeutung, die weit über das fachliche hinausginge.

 
 
„Wir wollen das Gleiche, nur von verschiedenen Seiten“
Ein gegenseitiges Verständnis der Arbeitsweisen von Journalisten und Wissenschaftlern hilft Vorbehalte abzubauen und trägt zu besserer Medienberichterstattung bei.
26.09.2011. Wissenschaftler genießen bei Journalisten Ansehen und eine hohe Glaubwürdigkeit, während sie selbst den Medien gegenüber häufig Vorbehalte haben. Grund hierfür sind teilweise schlechte Erfahrungen, da die Wissenschaftler ihre Kernaussagen in Medienberichten nicht oder nicht korrekt wiedergegeben finden. Wenn sie sich jedoch als Mitakteure der Berichterstattung verstehen und sich vor einem Medienkontakt ihre Botschaft klar machen, können Wissenschaftler auch selbst maßgeblich zu einer gelingenden Berichterstattung beitragen. Dies wurde in einem Workshop der TMF am 20. September 2011 in Berlin deutlich, in dem sich Infektionsforscher und Vertreter verschiedener Medien – von der Tageszeitung über Radio und Fernsehen bis hin zum Online-Nachrichtendienst – über ihre Erwartungen und Anforderungen austauschten.

 
 
"Eine schnelle Recherche passender Proben von Humangewebe in Deutschland und der Schweiz"
Interview mit Dr. Christina Schröder vom Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT in Potsdam-Golm über die simultane Bioprobensuche Deutschland-Schweiz
August 2011. „Die Kopplung von CRIP und der biobank suisse ermöglicht Forschern eine schnelle Recherche passender Proben von Humangewebe in Deutschland und der Schweiz. Das ist auch ein erster Schritt in Richtung der europäischen Biobanken-Infrastruktur BBMRI."

 
 
EHEC/HUS O104:H4: Ein zoonotischer Erreger verabschiedet sich – aber sein Nachfolger kommt bestimmt
Grundlage der raschen Forschungserfolge: die immer besser vernetzte Zusammenarbeit von Human- und Veterinärmedizin
27.07.2011. Mehrere Monate hielt die EHEC-Epidemie Deutschland in Atem, seit dem 26.Juli 2011 betrachtet das Robert Koch-Institut den jüngsten EHEC-Ausbruch als beendet. Insgesamt 4.321 EHEC/HUSFälle mit 50 tödlichen Verläufen wurden seit Mitte Mai 2011 in Deutschland gemeldet.

 
 
Ständig gut gewappnet gegen den noch unbekannten Feind
Von der IT über Standards und den Zugang zu Informationen bis zu sozialen Infrastrukturen: Für die Infektionsforschung zum Schutz der Menschen ist die dauerhafte Pflege und Verfügbarkeit essentiell
30.06.2011. Die soziale Vernetzung über Disziplinen und Institutionen hinweg gehört – neben technischen Strukturen und dem Zugang zu Informationen – zu den wesentlichen Infrastrukturen für erfolgreiche Forschung. Besondere Bedeutung haben soziale ebenso wie technische Infrastrukturen in der Infektionsforschung, wo Forscher und Behörden jederzeit und schnell auf neue Erkrankungen mit oftmals zunächst unbekannter Ursache reagieren können müssen. Dabei ist die Transparenz über vorhandene Ressourcen ebenso nötig wie eine öffentliche Unterstützung und Förderung für den Aufbau und die Pflege neuer Strukturen. Darüber waren sich die Experten einig, die am 27. und 28. Juni 2011 in Berlin zum Workshop „Infrastrukturen für die Infektionsforschung“ zusammengekommen sind.

 
 
"Es ist wichtig, dass man in Forscherteams einheitliche Datenformate und eindeutige Datenbeschreibungen verwendet"
Interview mit Frank Dickmann über die Schwierigkeiten, biomedizinische Forschungsdaten über lange Zeiträume zu archivieren und ein neues Projekt, das Lösungsansätze erarbeiten soll.
Juni 2011. "Wissenschaftler müssen wissen, wie sie an die archivierten Daten wieder herankommen. Da sie häufig in Forschungsverbünden, interdisziplinär und an verteilten Standorten arbeiten, reicht ein einfacher FTP-Server als Speicherort für Forschungsdaten nicht aus. Neben einem abgesicherten Datenzugriff ist es außerdem wichtig, dass man in Forscherteams einheitliche Datenformate und eindeutige Datenbeschreibungen verwendet."

 
 
Eine Eins mit 18 Nullen – Projekt zur Langzeitarchivierung von medizinischen Forschungsdaten gestartet
Das Speichervolumen medizinischer Forschungsdaten ist gigantisch. Wie man sie langfristig sinnvoll archivieren kann, untersucht ein von der DFG gefördertes Projekt.
15.06.2011. Daten sind der wichtigste „Rohstoff“ der biomedizinischen Forschung: ihre Auswertung und Analyse ermöglicht beispielsweise die Entwicklung besserer Arzneimittel und Therapien und trägt somit maßgeblich besseren Behandlungsmöglichkeiten und größeren Heilungschancen bei. Die Daten sollten deshalb für eine langfristige Nutzung und unterschiedliche wissenschaftliche Fragestellungen zur Verfügung stehen.

 
 
EHEC-Welle: Nationale Forschungsplattform für Zoonosen stellt Hintergrundinformationen bereit
Nicht zuletzt sind jetzt Hände- und Küchenhygiene äußerst wichtig, um die weitere Ausbreitung der Infektionen zu verhindern
24.05.2011. Die Nationale Forschungsplattform für Zooonosen hat Hintergrundinformationen zu den aktuellen Infektionen mit EHEC zusammengestellt, deren genaue Ursache zur Stunde noch unbekannt ist - in Verdacht steht Gemüse. Nicht zuletzt sind Hände- und Küchenhygiene in dieser Situation extrem wichtig, um die weitere Übertragung der Bakterien zu verhindern. (Informationen aktualisiert: 31.05.2011)

 
 
Grün, Blau, Rot – Grün, Rot, Gelb – Rot, Rot, Rot …
DNA-Code als Perlenarmband – ein Publikumsrenner bei der Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin 2011
31.05.2011. Den eigenen Namen in DNA-Code übertragen und daraus ein Perlenarmband basteln konnten Besucher der Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin am 28. Mai 2011 am Stand des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN), das gemeinsam mit mehreren Kompetenznetzen in der Medizin im Deutschen Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ) zu Gast war. Rund 1.200 Mal öffneten sich die Türen des DRFZ an diesem Abend – die Perlenvorräte des NGFN reichten knapp für das große Besucherinteresse.

 
 
Sichere Datenverarbeitung in der „Gesundheitswolke“
Interview mit Dr. Philipp Daumke über das Projekt "cloud4health"
Mai 2011. „Für Anwender, wie Medizintechnik- und Pharmahersteller, Krankenkassen, Krankenhäuser und Ärzte, verspricht man sich von cloud4health Möglichkeiten zu deutlichen Kostensenkungen und Verbesserungen des eigenen Angebots. Gerade bei der Sekundärnutzung klinischer Routinedaten bestätigen aktuelle Marktstudien der Cloud ein enormes Marktpotential.“

 
 
Leitlinienportal der TMF ist Best Practice-Beispiel für Europa
ESF veröffentlicht Positionspapier zum Thema Implementierung medizinischer Forschung in die klinische Praxis
18.05.2011. Die European Science Foundation (ESF) hat am 11. Mai 2011 in Berlin den Abschlussbericht zum Forward Look "Implementation of Medical Research in Clinical Practice" vorgestellt, der jetzt auch online verfügbar ist. Das TMF-Leitlinienportal wird darin als Best Practice-Beispiel für die Unterstützung des Transfers aus der medizinischen Forschung in den klinischen Alltag vorgestellt.

 
 
Gefühle ansprechen und den Dialog suchen
Auch und gerade bei kleinen Budgets ist die strategische Planung der Kommunikationsmaßnahmen in medizinischen Forschungsnetzen unerlässlich.
05.05.2011. Zeitgemäße Wissenschafts- und Gesundheitskommunikation basiert auf strategischen Konzepten, nutzt die Kraft der Emotionen und setzt auf den vertrauensbildenden Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Dies waren zentrale Botschaften des TMF-Schulungsworkshops „Kommunikationsmaßnahmen für medizinische Forschungsnetze entwickeln“, der am 14. April 2011 in Berlin stattfand.
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