Home
Über uns
Geschäftsfelder
Organigramm
Finanzierung
Jahresberichte
Satzung TMF e.V.
Mitgliederversammlung
Vorstand
Geschäftsstelle
Rat der Förderer
Beirat
TMF-Botschafter
Partner
Mitgliedschaften
Publikationslisten
TMF-Jahreskongress
TMF-Akademie
Veranstaltungsräume
Formalia / Antragsverfahren
Stimmen der Forscher
Mitglieder
Arbeitsgruppen
Projekte
Produkte
Publikationen
Stellungnahmen
News
Presse
Termine
Stellenmarkt
Online-Services
 

Termindetails

TMF-Tutorials (Aachen)

Mittwoch, 18. März 2020

Kategorie: TMF-Veranstaltungen



Veranstaltungsort:

RWTH Aachen Hörsaal MTI - Medizinisches Technisches Institut
Wendlingweg 2, 1. UG
52074 Aachen



 
 

Am 18. März 2020 finden im Rahmen der TMF-Akademie verschiedene Hands-On-Tutorials zu Themen und Tools der medizinischen Verbundforschung in Aachen statt. Die Tutorials widmen sich den folgenden Themen:

 

Ganztägige Tutorials:

Einstieg in Electronic Data Capture mit REDCap | 9.30 - 18.30 Uhr

Referenten:  Dr. Peter Brunecker (Charité / Berlin Institute of Health), Andreas Hetey (Berlin Institute of Health, Clinical Research Unit)

Mitzubringende Arbeitsmaterialien der Teilnehmenden: Ein WLAN-fähiges Laptop mit einem aktuellen Webbrowser (z. B. Chrome oder Firefox). Von Vorteil ist auch ein installiertes Office-Programm in den Varianten LibreOffice oder OpenOffice. Außerdem wird ev. RStudio für den Advanced-Teil benötigt.

REDCap ist eine anwenderfreundliche Webapplikation zur Erstellung und Verwaltung von Online-Umfragen und Datenbanken, insbesondere für medizinische und translationale Forschungsprojekte. Es wird an der Vanderbilt University (USA) entwickelt und über das internationale REDCap-Konsortium bereitgestellt, welches mittlerweile tausende Institutionen in mehr als hundert Ländern umfasst. Ziel des Workshops ist die Erstellung eines REDCap-Projekts für eine Longitudinal-Studie mit mehreren Events. Dazu sollen mehrere Fragebögen  mit einzelnen Fragen (Items) erstellt und hinterher mit Hilfe einer Dateneingabe getestet werden. Neben der Vorstellung von REDCap wird auch auf die Rahmenbedingungen eines Einsatzes eingegangen.Je nach zeitlicher Verfügbarkeit kann auf weitere Themen wie Surveys, die Erstellung von Reports, Import- und Exportmöglichkeiten, die Anbindung von externen Programmen via API usw. eingegangen werden.

 

Datenschutz in der medizinischen Forschung | 11.00 - 18.00 Uhr

Referenten: Prof. Dr. Klaus Pommerening (IZKS Mainz), Dr. Johannes Drepper (TMF e.V.)

Die Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder hat 2014 die Verwendung des TMF-Datenschutzleitfadens für medizinische Forschungsprojekte empfohlen. Das Tutorium bietet dazu eine Anleitung für Einsteiger. Präsentiert werden die verschiedenen Arten medizinischer Forschung mit den jeweils dafür zu beachtenden gesetzlichen Grundlagen, insbesondere bei langfristiger Nutzung von Daten oder Proben. Angesprochen werden auch die Anforderungen, die sich aus der EU-Datenschutzgrundverordnung und den ersten nationalen Anpassungsgesetzen für die medizinische Forschung ergeben. Zudem wird das Beratungsangebot der TMF zur Erstellung konkreter Datenschutzkonzepte vorgestellt. Das Tutorial führt somit in das Thema Datenschutz ein und bietet eine gute Grundlage für spezialisierte Tutorials.

 

Systemvalidierung: Das Validierungspaket der TMF | 9.30 - 18:30 Uhr

Referent: Ronald Speer (Universität Leipzig)

Die Validierung von IT-Systemen ist eine zentrale Anforderung aller behördlichen Auflagen in der medizinischen Forschung. Ohne eine lückenlose und gut dokumentierte Validierung können IT-Systeme nicht compliant sein und damit nicht die Qualität aufweisen, die die Regularien fordern. Der komplexe Prozess der Validierung setzt spezielles Wissen über die eingesetzte Hard- und Software sowie die gesamte IT-Infrastruktur voraus und erfordert die regelmäßige Beobachtung von gesetzlichen Anforderungen und Sicherheitsvorkehrungen für neue Technologien. Ein Forschungsprojekt muss nachweisen, dass die Validität der Systeme über die gesamte Einsatzdauer aufrechterhalten werden kann. Das Tutorial bietet eine Einführung in das Validierungspaket der TMF, das zusammen mit einem Validierungsmasterplan und entsprechenden Dokumenten sowie einem zugehörigen Schulungskonzept in einem TMF-Projekt erarbeitet worden ist.

 

KNIME - Entwicklungsumgebung für Datenworkflows | 9.30 - 18.30 Uhr

Referenten:  Dr. Manuel Nietert, Liza Vinhoven (Medizinische Bioinformatik Universität Göttingen)

Mitzubringende Arbeitsmaterialien der Teilnehmenden: Ein WLAN-fähiges Laptop

Die Benutzer sollen im Kurs ein generell anwendbares Software-Tool im Bereich DataScience kennenlernen und die ersten Schritte damit gehen können.Nach einer kurzen Einführung in das System und dem theoretischen Hintergrund werden wir sehr praxisnah mittels geführter Übungsaufgaben in die Benutzung dieser grafischen Workflow Plattform einweisen und die Möglichkeiten des Open Source Systems erörtern, u.a. für die Handhabung diverser biomedizinischer Forschungsdaten und anderer online verfügbarer Resourcen um die Auswertungen an den Beispieldaten durchzuführen. Hierbei werden wir ihnen genug theroretischen Hintergund geben, damit sie verstehen, was und wieso sie etwas in diesem Kurs tun.


Mehr Informationen zu KNIME unter:
https://www.toolpool-gesundheitsforschung.de/produkte/knime-analytics-platform. 

 


Digitales Einwilligungs-Management: Lösungsbaustein DSGVO-konformer Arbeit mit Patientendaten | 11.00 - 18.00 Uhr 

Referenten: Lars Geidel , Christopher Hampf (Institut für Community Medicine / Abt. Versorgungsepidemiologie und Community Health - Universität Greifswald)

Mitzubringende Materialien: Ein WLAN-fähiges Laptop und SoapUI Open Source sollte vorinstalliert sein (https://www.soapui.org/)

Die Nutzung medizinischer Forschungsdaten erfordert im Regelfall eine zweckbezogene Einwilligung und bedingt deren zuverlässige digitale Verwaltung. Dabei ist es für die Zusammenführung von Teildatensätzen zudem erforderlich, Patienten korrekt zu identifizieren, über Episoden und Einrichtungen hinweg wiederzuerkennen sowie anwendungsspezifische Pseudonyme zu verarbeiten. Der Lösungsbaustein gICS (Einwilligungsmanagement) wird neben den weiteren Werkzeugen E-PIX und gPAS bereits erfolgreich in medizinischen Forschungsvorhaben wie MIRACUM, NAKO, DZHK und DFPN praktisch betrieben und ist dabei in heterogene Infrastrukturen eingebunden.
Die Teilnehmer erhalten einen Überblick zu Konfiguration sowie Möglichkeiten der Systemintegration. Dabei wird auch auf das Zusammenspiel mit den Softwaretools E-PIX (Record Linkage) und gPAS (Pseudonymisierung) eingegangen. Sie lernen technische und organisatorische Zusammenhänge kennen und einzuordnen. Die vorgestellten Open Source Werkzeuge sind unter demo.ths-greifswald.de online ausprobierbar.


Halbtägige Tutorials:

Pseudonymisierung und Authentifizierung in medizinischen Forschungsverbünden mittels der MAGIC-Werkzeuge | 9.30 - 13.30 Uhr

Referenten: Moanes Ben Amor, Dr. David Croft (Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg, Abt. Verbundinformationssysteme)

Mitzubringende Arbeitsmaterialien: Ein WLAN-fähiges Laptop und für den praktischen Teil einen Laptop mit bereits vorinstalliertem Docker (https://docs.docker.com/install)

Eine zentrale Voraussetzung für den sicheren Betrieb kleiner und großer Forschungsnetze ist die rechtskonforme Verwaltung von Identitäten der Probanden oder Patienten, die anhand ihrer identifizierenden Daten standortübergreifend zu verbinden sind (fehlertolerantes Record Linkage, Pseudonymisierung). Neben Patienten sind aber auch die Identitäten und Rechte der Nutzer zu verwalten (Authentifizierung, Autorisierung).

Vorgestellt werden einerseits konkrete Anwendungen aus großen Forschungsnetzen. Der praktische Teil des Tutorials führt andererseits in die Verwendung der Mainzelliste (Identitätsmanagement) und Samply.Auth (Authentifizierungsdienst) ein, die dank DFG-Förderung in MAGIC die TMF-Datenschutzkonzepte umsetzen. Download und Informationen unter www.toolpool-gesundheitsforschung.de."


Datenmodellierung in FHIR am Beispiel der onkologischen Verbundforschung | 14.30 - 18.30 Uhr

Referenten: Jori Kern, Pierre Delpy (DKFZ, Heidelberg)

Mitzubringende Arbeitsmaterialien: Ein WLAN-fähiges Laptop, einen Simplifier Account (kostenlos, kann man auch notfalls vor Ort schnell erstellen)

Seit Jahren gibt es Projekte um Daten aus heterogenen und verteilten Quellen in Forschungssysteme zu integrieren. Die Datenintegration erfolgt üblicherweise anhand eines projektspezifischen Datensatzes. Um Forschungsprojekte interoperabel zu gestalten, wird momentan prototypisch eine interoperable Modellierung von Datensätzen für die (verteilte) Forschung mit FHIR entwickelt. Anhand des realen Beispiels aus dem Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) soll in diesem Tutorial die Entwicklung des dort genutzten Datensatzes hin zum in FHIR modellierten Erweiterungsmodul Onkologie im Kerndatensatz der Medizininformatik-Initiative dargestellt werden. Der praktische Teil ist eine Einführung in FHIR und Datenmodellierung unter Berücksichtigung von Forschungsfragen.

 

WLAN wird über eduroam verfügbar sein. 

 

Wir laden Sie recht herzlich ein, an den Tutorials teilzunehmen.

 

  1. Zur Anmeldung

 


 
Termin speichern

         
© TMF e.V. Glossar     Datenschutzhinweis     Info an den Webmaster     Seite drucken      Seitenanfang