In einer Reihe von Interviews mit Forschern, IT-Fachleuten und anderen Experten beleuchtet die TMF das Thema 'Telematik und Infrastruktur in der patientenorientierten medizinischen Forschung' aus verschiedenen Blickwinkeln. Die Interviews erscheinen mehrmals pro Jahr, Kurzfassungen werden in der Regel in der Zeitschrift E-HEALTH-COM veröffentlicht.
 
 
"Es ist unerlässlich, auf bereits bestehenden Erfahrungen und Lösungen aufzubauen"
Interview mit Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann über den Kulturwandel in der medizinischen Forschung und die zunehmende Bedeutung der Epidemiologie
Januar 2010. „Die Anfangsinvestitionen der Vernetzung sind sehr hoch: Eine Kommunikationsstruktur, eine kulturelle Verständigungsfähigkeit zwischen unterschiedlichen Instituten und thematischen Bereichen oder zwischen Klinik und Theorie herzustellen, ist noch immer sehr aufwändig. Deshalb ist es unerlässlich, auf bereits bestehenden Erfahrungen und Lösungen aufzubauen. Dafür ist die TMF da.“

 
 
"Vernetzte Forschung wird schneller und mehr für die Patienten erreichen"
Interview mit Mirjam Mann, Geschäftsführerin der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) e.V. anlässlich des neu eingerichteten Forums Patientenvertreter in der TMF
November 2009. "Aus Patientensicht ist es ein echter Fortschritt, dass die TMF im Bereich der Forschung die Vernetzung stärkt und die Nutzung der vorhandenen Ressourcen optimiert"

 
 
Kräfte bündeln für die medizinische Forschung
Interview mit Prof. Dr. Ulrich R. Fölsch in der DGIM aktuell 3/2009
Oktober 2009. Seit der Ausgründung der TMF als Verein im Jahr 2003 sitzt Professor Dr. med. Ulrich R. Fölsch der Dachorganisation für die vernetzte medizinische Forschung vor. Er vertritt darin auch das Kompetenznetz Chronischentzündliche Darmerkrankungen, dessen Sprecher er ist. Im Gespräch mit DGIM aktuell berichtet Professor Fölsch über die Arbeit der TMF und die veränderten Rahmenbedingungen für medizinische Forschung.

 
 
Neustart mit Schwerpunktsetzung
Gespräch mit Sebastian C. Semler (TMF), Dr. Günter Steyer (DGG) und Dr. Carl Dujat (BVMI) zur Neuausrichtung der TELEMED
September 2009. Als die älteste jährlich ausgerichtete eHealth-Fachveranstaltung Deutschlands hat sich die TELEMED in diesem Jahr nicht nur organisatorisch neu aufgestellt, sondern auch thematisch. Die Vertreter der neuen Organisationsgesellschaft sagen, wie. Gespräch mit Sebastian C. Semler (TMF, Dr. Günter Steyer (DGG) und Dr. Carl Dujat (BVMI) in der Zeitschrift E-Health-COM.

 
 
"Register parallel zu klinischen Studien führen"
Interview mit Prof. Dr. Edmund Neugebauer über die Notwendigkeit, Qualitätsstandards für Register zu entwickeln
September 2009. "Ich sehe den Wert von Registern in absoluter Ergänzung zu klinischen Studien und fordere die Community auf, Register bei großen Indikationsfeldern immer parallel zu den klinischen Studien zu führen."

 
 
"Nicht kalt erwischt"
Interview mit Prof. Dr. Jörg Hacker, Präsident des Robert Koch Instituts, zum Nutzen der Verbundforschung angesichts der aktuellen Grippe-Pandemie
Juli 2009. "Aus Sicht des Robert Koch Instituts bin ich dankbar für die Existenz der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen. Sie ist ein Teil der Strukturen, aufgrund derer uns die 'Neue Grippe' in Deutschland nicht kalt erwischt hat."

 
 
Gruppenarbeit statt Einzelerfolg
Interview mit Dr. Gabriele Hausdorf (BMBF) und Prof. Dr. Otto Rienhoff (Beiratsvorsitzender der TMF) über zehn Jahre TMF
Mai 2009. Am 11. Juni 2009 feiert die TMF in Berlin ihr zehnjähriges Jubiläum - Anlass für ein Gespräch mit zwei Personen, die den Weg der TMF seit vielen Jahren mitbegleiten und -gestalten: Dr. Gabriele Hausdorf, Leiterin des Referats Gesundheitsforschung im Bundesministerium für Bildung und Forschung, und Prof. Dr. Otto Rienhoff, Vorsitzender des Beirats und langjähriges Vorstandsmitglied der TMF.

 
 
Evidenzbasierte Leitlinien - "Es zeigt sich eine erhebliche Beschleunigung des Entwicklungsprozesses"
Interview mit Prof. Dr. Martin Zeitz zum Leitlinien-Portal der TMF
April 2009. "Für die bisher entwickelten Leitlinien zeigt sich sowohl eine deutliche Kosteneinsparung, etwa bei Reisekosten, als auch eine erhebliche Beschleunigung des Entwicklungsprozesses durch die Automatisierung zahlreicher zeitintensiver Tätigkeiten."

 
 
"Ein interdisziplinäres Informations- und Servicenetz für die Zoonose-Forschung"
Interview mit Prof. Dr. Stephan Ludwig, Prof. Dr. Martin Groschup und Sebastian C. Semler zum Start der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen
Februar 2009. Infektionskrankheiten aus dem Tierreich: Forschungsplattform ermöglicht Wissenschaftlern in Deutschland ab 2009 Zugriff auf wertvolle Ressourcen.

 
 
"Die Ausbildung in klinischer Forschung muss gründlicher und systematischer werden."
Interview mit Prof. Dr. Karl Max Einhäupl zur Rolle der klinischen Forschung an den Universitätskliniken
November 2008. "Die klinische Forschung ist kein Karriere-Killer. Es gibt in Deutschland, unter anderem an der Charité, international renommierte Meinungsführer in klinischen Fragestellungen. Trotzdem: Die Ausbildung in klinischer Forschung, insbesondere in der Methodik, muss gründlicher und systematischer werden."

 
 
"Wir wollen Hilfsmittel erarbeiten, die die Qualität und Sicherheit der medizintechnischen Forschung unterstützen"
Interview mit Dr. Raimund Mildner zur Arbeitsgruppe Medizintechnik
November 2008. "Zielsetzung der initialisierten Arbeitsgruppe soll sein, die Erfahrungen der TMF und ihrer Mitglieder in Bezug auf die Vernetzung klinischer Studien zu nutzen und gemeinsam Verbundstrukturen und sinnvolle Hilfsmittel zu erarbeiten, die die Qualität und die Sicherheit der medizintechnischen Forschung unterstützen."

 
 
"Im Bereich Grid-Anwendungen für biomedizinische Forschung gibt es bisher noch viel zu wenig Austausch."
Interview mit Prof. Dr. Martin Hofmann-Apitius zur HealthGrid Conference 2009 und zur Grid-Technologie in der Medizin
Juli 2008. "Ich bin davon überzeugt, dass wir uns auch national gut abstimmen und eine Community bilden sollten, die von den Erfahrungen der einzelnen Partner in diesem Bereich profitiert."

 
 
"Es wird Qualitätsnormen geben müssen"
Interview mit Prof. Dr. Otto Rienhoff zur Entwicklung der TMF und zum TMF-Beirat
April 2008. "Der Beirat der TMF wird sich um schwierige übergreifende Fragen kümmern, die man als den Medienwechsel in der Wissenschaft bezeichnen kann."

 
 
„Es muss eine gemeinsame Sprache geben“
Interwiew mit Dr. Gabriele Hausdorf, Referatsleiterin Gesundheitsforschung im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
April 2008. Querschnittsstrukturen tragen dazu bei, dass zunehmend auch die einzelnen Patienten in der Breite der Versorgung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen behandelt werden.

 
 
"Eine Ansprechstelle für die Unterstützung multinationaler Studien"
Interwiew mit Prof. Dr. Christian Ohmann zum 'European Clinical Research Infrastructure'-Projekt (ECRIN)
März 2008. "ECRIN hat zum Ziel, die Fragmentierung der klinischen Forschung in Europa zu überwinden. Dies soll durch den Zusammenschluss nationaler Netzwerke von klinischen Forschungszentren und klinischen Studienzentren geschehen."

 
 
„Wir möchten die Forschung dahingehend unterstützen, dass sie sich ganz auf Innovationen konzentrieren kann”
Interview mit Dr. Robert J. Beck zum caBIG-Projekt in den USA
Januar 2008. Dr. Robert J. Beck ist Leiter des caBIG-Projektes sowie Senior Vice President und Chief Academic Officer am Fox Chase Cancer Center in Philadelphia (USA). In diesen Funktionen hat er die Verantwortung für die wissenschaftlichen Programme, für Business Development, Informationstechnologie, quantitative Wissenschaften und Forschungsadministration.

 
 
"Forschungsergebnisse können jetzt sehr viel schneller in die Versorgung hineinkommen."
Interview mit Prof. Dr. U.R. Fölsch zu den Kompetenznetzen in der Medizin
November 2007. Medizinische Forschung und Patientenversorgung könnten von einer gemeinsamen Stammdatenerfassung profitieren. Dies erläuterte Prof. Dr. U.R. Fölsch im Gespräch mit der TMF.

 
 
"Wir wollen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die europäischen Biobanken vernetzt werden können."
Interview mit Prof. Dr. H.-Erich Wichmann zum ESFRI-Projekt Biobanken
September 2007. Auf europäischer Ebene hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass eine harmonisierte und vernetzte Vorgehensweise im Zusammenhang mit Biobanken sinnvoll wäre. Dies erläuterte Prof. Dr. H.-Erich Wichmann im Interview mit der TMF.
