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Statussymposium der Kompetenznetze in der Medizin

Sprechertreffen zum Schwerpunktthema Verstetigung

Im Rahmen der Veranstaltung '10 Jahre Kompetenznetze in der Medizin | 10 Jahre TMF' richtete die TMF am 12. Juni 2009 ein Statussymposium der Kompetenznetze in der Medizin aus. Mit dem Schwerpunktthema Verstetigung wurde ein Problemfeld aufgegriffen, das alle 21 Kompetenznetze, aber auch zahlreiche andere Forschungverbünde, die Mitglied in der TMF sind, zunehmend beschäftigt.

Forschungsförderung und Kompetenznetze haben gemeinsam einen Kulturwandel der medizinischen Forschung in Deutschland angestoßen, unterstützt und beschleunigt. So sind wissenschaftliche Ergebnisse, organisatorische Strukturen sowie Dienstleistungen für Forschung und Patienten aufgebaut und etabliert worden. Der dadurch geschaffene Mehrwert wird und soll für Forschung und Versorgung auch weit über die Dauer der öffentlichen Förderung hinaus verfügbar sein.

Neben den wissenschaftlichen Ergebnissen, die der Forschergemeinschaft beispielsweise in Form von Publikationen langfristig zur Verfügung stehen, gilt es für Infrastrukturen wie Datensammlungen, Patientenregister oder Biomaterialbanken ebenso wie für Kooperations- und Informationsstrukturen, die dem verbesserten Austausch zwischen Forschung und Versorgung bzw. zwischen Experten und Öffentlichkeit dienen, Betriebsmodelle und Finanzierungsmöglichkeiten zu entwickeln. In Abhängigkeit von den Bedingungen des jeweiligen Fachgebietes haben die Netze dazu in den vergangenen Jahren ganz unterschiedliche Lösungen entwickelt.

Übergreifende Fragestellungen werden in den Gremien der TMF aufgegriffen und gemeinsam diskutiert, insbesondere in den Foren der Geschäftsführer/Koordinatoren und der Sprecher. Um die bisherigen Erfahrungen zu bündeln und insbesondere "jüngeren" Forschungsverbünden einen Leitfaden an die Hand geben zu können, wurde 2008 in der TMF das Projekt "Organisationsentwicklung zur Nachhaltigkeit von Forschungsverbünden" initiiert, das - neben konkreten Lösungsbeispielen - beim Statussymposium vorgestellt wurde.Die Projekte und Sitzungen der TMF bieten für die Forschungsnetze auch die Möglichkeit, gemeinsam Rat und Expertise einzuholen - beispielsweise zu rechtlichen Fragestellungen.

Das Statussymposium, an dem rund 100 Verantwortliche aus den Forschungsverbünden teilnahmen, wurde auch dazu genutzt, ein in der TMF entwickeltes Werkzeug vorzustellen, das insbesondere für die klinische Leitungsebene relevant ist: Das Autorenportal zur Entwicklung von Leitlinien.

 

Vorträge zum Download

Eine geeinete Rechtsform wählen

  1. Beispiel Stiftung: Deutsche Leberstiftung [pdf]
    Bianka Wiebner (Hep-Net)
  2. Beispiel e.V.: Psychose-Netz e.V. [pdf]
    Prof. Dr. Wolfgang Gaebel (Kompetenznetz Schizophrenie)
  3. Beispiel GmbH: CED Service-GmbH [pdf]
    Prof. Dr. U.R. Fölsch (Kompetenznetz CED)

Organisationsentwicklung unterstützen

  1. TMF-Leitfaden „Organisationsentwicklung zur Verstetigung von Forschungsverbünden“ [pdf]
    Klaus Fitzke (Kompetenznetz CED)
  2. Rechtliche Probleme der Verstetigung von Forschungsverbünden [pdf]
    Dr. Maren Bedau (HOGAN & HARTSON RAUE LLP)
  3. Stiftungsgründung - Chancen und Risiken [pdf]
    RA Erich Steinsdörfer (Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft)

Ein Werkzeug für die klinische Leitungsebene

  1. Das Leitlinienentwicklungsportal der TMF [pdf]
    PD Dr. Britta Siegmund (Charité Berlin)

 

Die aus den Kompetenznetzen vorgestellten Beispiele wurden von den Sprechern, Vorstandsmitgliedern, Koordinatoren und Geschäftsführern der Verbünde intensiv diskutiert.

In der Offenheit der Diskussionen zeigte sich ebenfalls die am Vortag beim Jubiläum hervorgehobene, von gegenseitigem Vertrauen geprägte Gesprächs- und Kooperationskultur, die sich in der TMF in den vergangenen Jahren immer weiter entwickelt hat.

Zwei externe Gäste trugen mit ihrer Expertise zur fachlichen Fundierung der Auseinandersetzung mit dem Thema Verstetigung bei: Dr. Maren Bedau, die als Rechtsanwältin in der Kanzlei HOGAN & HARTSON RAUE LLP auch am TMF-Projekt "Organisationsentwicklung" beteiligt ist, sowie ...

... Rechtsanwalt Erich Steinsdörfer vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, der die Chancen und Risiken von Stiftungsgründungen für die Forschungsnetze analysierte.

Die Erstellung von S3-Leitlinien ist ein zeit- und kostenintensiver Prozess, der jedoch für den klinischen Alltag große Bedeutung hat. PD Dr. Britta Siegmund von der Charité Berlin stellte das Leitlinienentwicklungsportal der TMF vor. Das Autorenwerkzeug trägt dazu bei, die Zahl der notwendigen Treffen der Kliniker und Forscher zu reduzieren und den Prozess zu beschleunigen. (www.leitlinienentwicklung.de)

Termine

MII: 5. NSG-Sitzung 2018 (Berlin)

05.12.2018



TMF-Workshop: OMICS in Medical Research 2nd edition (Berlin)

10.12.2018




Interviews

„Wir brauchen dringend einen bundesweit einheitlichen Dokumentations­standard für die gesamte Versorgungskette des Notfallpatienten“

Interview mit Univ.-Prof. Dr. med. Rainer Röhrig (Universität Oldenburg) und Univ.-Prof. Dr. med. Felix Walcher (Universität Magdeburg) zum Aufbau eines nationalen Notaufnahmeregisters


 
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