Home
Über uns
Mitglieder
Arbeitsgruppen
Projekte
Produkte
Publikationen
Stellungnahmen
News
Presse
Termine
Veranstaltungen Mitglieder und Partner
Anmeldeformulare
Jahreskongress 2020
DB-Ticket
Hotelinformationen
Termin-Archiv
Stellenmarkt
Online-Services
 

Termindetails

Metadata Repositories und Metadaten-getriebene Systeme in der biomedizinischen Forschung

Termin: Mittwoch, 10. September 2014, 14:00 - 18:00

Systeme zur strukturierten Verwaltung von Metadaten sind im Zeitalter von „Big Data“ ein wesentlicher Bestandteil jeder Forschungsinfrastruktur. Die darin enthaltenen Datenelemente, Formulare und Value Sets dienen als semantische Referenz für die Dokumentationskonzepte klinischer Studien, epidemiologischer Register, longitudinaler Kohorten, von Krankenhausinformationssystemen oder Projekten der Versorgungsforschung. Ohne vollständige und eindeutige Beschreibung der Primärdaten mit Metadaten ist deren extensive, dauerhafte Nutzung nicht möglich.

Die Spezifikation von qualitativ hochwertigen Metadaten ist jedoch ein komplexer Prozess, zu dessen Unterstützung in den letzten Jahren verschiedene Methoden und Softwaresysteme entwickelt wurden. Diese umfassen beispielsweise zentrale Datenbanken (Metadata Repositories), in denen Datenelemente für Forschungsvorhaben erstellt, diskutiert und freigegeben werden. Hier lassen sich lokale Systeme (DataDictionaries) mit standardisierten Prozessen und Konventionen und offene, Community-orientierte Systemen mit einem freieren Vorgehensmodell unterscheiden. Zum letzteren Typ gehört das Nationale Metadata Repository [1].

Definition, Bezeichnung und Kodierung von Datenelementen sowie von Value Sets können aber auch aus medizinischen Terminologien entnommen werden. Prominentestes Beispiel ist SNOMED-CT. Durch den Einsatz von medizinischen Terminologien ist die semantische Interoperabilität einer strukturierten Dokumentation gewährleistet: für die Kommunikation in der Versorgung (z. B. zwischen Krankenhäusern und Arztpraxen), für die mehrfache Nutzung von Daten in der Forschung (z.B. bei der Verknüpfung von Registern und klinischen Studien) oder für die Einbettung von Versorgung und Forschung in einen internationalen Rahmen, z. B. bei multinationalen Studien.

Das Forum „Metadaten und Linked Data“ der TMF – Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung [2] hat es sich zur Aufgabe gemacht, Ansätze zur Standardisierung von Metadaten zu beobachten und wenn möglich abzustimmen. Ziel des Workshops ist es, einen Überblick über aktuelle Entwicklungen im deutschsprachigen Raum zu gewinnen. Interessante Themen sind insbesondere konkrete Implementierungen, Erfahrungen von Anwendern aus dem Einsatz von Metadata Repositories in der Praxis, Erstellung und Harmonisierung von Metadatenkatalogen für spezifische Einsatzzwecke (Kerndatensätze), Zugriff auf Metadatenverzeichnisse und Verwendung in eigenen Anwendungen, Metriken und Verfahren zur Messung von Güte, Ähnlichkeit oder Nutzungsgrad von Metadaten-Artefakten sowie der Einsatz semantischer Technologien (RDF/ OWL, Linked Data).

  1. IMISE
  2. Forum Metadaten
  3. Download des Programmflyers [pdf | 820 KB]

Der Workshop findet im Rahmen der GMDS-Jahrestagung 2014 statt.

Veranstaltungsort

Universitätsmedizin Göttingen
Robert-Koch-Straße 40
37075 Göttingen

Programm

Informationen zum Programm folgen in Kürze.

Anreise

  1. Informationen auf der Website der GMDS-Tagung

Ansprechpartner

Matthias Löbe (IMISE, Universität Leipzig)
Prof. Dr. Jürgen Stausberg (IBE, Ludwig-Maximilians-Universität München)
Johannes Drepper (TMF e. V.)
Tel.: 030 - 22 00 24 7 - 40 | E-Mail


 
Termin speichern

         
© TMF e.V. Glossar     Datenschutzhinweis     Info an den Webmaster     Seite drucken      Seitenanfang