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(Letzte Aktualisierung: 09.02.16)

V080-01 Machbarkeitsstudie Epi-Daten

Vernetzung epidemiologischer Datenbanken

[TMF-Projekt | abgeschlossen] In der Zoonoseüberwachung in Deutschland werden für Tiere, Lebensmittel und Menschen bereits eine große Menge epidemiologisch interessanter Daten routinemäßig generiert. Diese Daten werden je nach ihrer Herkunft in unterschiedlichen Datenbanken gesammelt. Da Zoonosen Menschen und Tiere betreffen und häufig über Lebensmittel übertragen werden, stellte sich die Frage, ob nicht eine gemeinsame Betrachtung dieser Daten die Prävention und Kontrolle von Zoonosen verbessern könnte. Bevor technische und rechtliche Aspekte einer Vernetzung vorhandener Daten aus unterschiedlichen Datenbeständen in Betracht gezogen werden, wurde mit dieser Machbarkeitsstudie geprüft, ob eine Vernetzung vorhandener Datenbanken und übergreifende Analyse von Daten zu Zoonosen inhaltlich überhaupt möglich und sinnvoll wäre.

Seit Projektbeginn im Januar 2013 wurden, um diese Frage beantworten zu können,

  • der momentane Stand der in Deutschland vorhandenen epidemiologischen Informationen zu Zoonosen erhoben und dokumentiert,
  • Anforderungen und Vorstellungen der unterschiedlichen, in der Zoonoseüberwachung tätigen Gruppen hinsichtlich einer gemeinsamen Datennutzung aufgenommen sowie
  • Anwendungsmöglichkeiten einer gemeinsamen Datennutzung aufgelistet und geprüft, inwiefern die vorhandenen Daten hierfür geeignet sind.

Auf dieser Grundlage ließ sich Klarheit schaffen, wo Bedarf an einer Sektoren übergreifenden Datenauswertung besteht und inwiefern eine gemeinsame Datennutzung hierfür überhaupt zielführend ist. Außerdem entstand erstmalig eine systematische Übersicht über vorhandene Routinedaten auf Bundesebene.

    

Veröffentlichungen

A. Wendt, L. Kreienbrock and A. Campe (2014): Zoonotic disease surveillance – Inventory of systems integrating human and animal disease information. Zoonoses and Public Health; 62(1):61-74. Epub 2014 Apr 9.doi: 10.1111/zph.12120A.

Wendt, L. Kreienbrock and A. Campe (2016): Joint use of disparate data for the surveil-lance of zoonoses: A feasibility study for a One Health approach in Germany. Zoonoses and Public Health; Early view 2016 Jan 27.doi: 10.1111/zph.12255

   

Projektzeitraum

2011 – 2015

 

Verbrauchte Mittel

45.133€

 

Projektleitung

Dr. Amely Campe
Prof. Dr. Lothar Kreienbrock
RESET-Verbund
Institut für Epidemiologie, Biometrie und Informationsverarbeitung
Tierärztliche Hochschule Hannover
Tel.: 0511 / 953 7961
E-Mail


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Termine

2. Vorstandssitzung 2017

05.05.2017



Sitzung des Internen Beirats der Zoonosenplattform (Berlin)

08.05.2017




Interviews

„Mitmachen kann jeder“

Interview mit Dr. Katja Hartig (DFG) und Prof. Dr. Ulrich Sax (UMG) zum Launch des ToolPool Gesundheitsforschung


 
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