"Es ist unerlässlich, auf bereits bestehenden Erfahrungen und Lösungen aufzubauen"
Interview mit Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann über den Kulturwandel in der medizinischen Forschung und die zunehmende Bedeutung der Epidemiologie
Januar 2010. „Die Anfangsinvestitionen der Vernetzung sind sehr hoch: Eine Kommunikationsstruktur, eine kulturelle Verständigungsfähigkeit zwischen unterschiedlichen Instituten und thematischen Bereichen oder zwischen Klinik und Theorie herzustellen, ist noch immer sehr aufwändig. Deshalb ist es unerlässlich, auf bereits bestehenden Erfahrungen und Lösungen aufzubauen. Dafür ist die TMF da.“

 
ERA-Net NEURON veröffentlicht neue Richtlinien zur Förderung von europäischen Forschungsprojekten zu psychischen Störungen
Einreichung von Antragsskizzen bis zum 9. März 2010
20.01.2010. Ziel der Bekanntmachung ist die Förderung von transnationalen Verbundvorhaben zu bedeutenden Fragen auf dem Gebiet psychischer Störungen. Gefördert werden können Vorhaben, die Depressionen und bipolaren Störungen, Phobien und Angststörungen, Schizophrenie und psychotischen Störungen, Sucht und andere psychische Störungen thematisieren. Fragestellungen zu Demenzen sind nicht Gegenstand der Förderung.

 
Erster deutscher i2b2-Workshop in Erlangen
I2b2-Plattform des NIH soll für den Einsatz in deutschen Forschungsnetzen angepasst werden
13.12.2009. Die mit Fördermitteln der National Institutes of Health (NIH) in den USA entwickelte Plattform ‚Informatics for Integrating Biology and the Bedside’ (i2b2) wird derzeit auf ihre Nutzungsmöglichkeiten in Deutschland überprüft. In einer von der TMF unterstützten Kooperation der Lehrstühle für Medizinische Informatik der Universitäten Erlangen und Göttingen mit den i2b2-Entwicklern in Boston soll die Plattform für den Einsatz im Umfeld deutscher Forschungsnetze angepasst und weiterentwickelt werden. Dazu tauschten sich Mitarbeiter der Universitäten Erlangen, Gießen, Göttingen, Hannover, Leipzig und Ulm am 11. Dezember 2009 in einem Workshop in Erlangen über die Einsatzmöglichkeiten und die technischen Rahmenbedingungen von i2b2 aus.
