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Private Krankenversicherung beteiligt sich am Modellvorhaben zur Genom­sequenzierung

Die Private Krankenversicherung (PKV) ermöglicht ihren Versicherten durch das Modellvorhaben zur Genomsequenzierung Zugang zu modernster Genomsequenzierung.

Drei Personen in einer Laborumgebung mit einem Computer, auf dem ein DNA-Strang zu sehen ist.

© Zubada - stock.adobe.com

Gute Nachrichten für Privatversicherte: Seit dem 1. September 2024 ermöglicht die Private Krankenversicherung (PKV) durch das Modellvorhaben zur Genomsequenzierung des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands und des GKV-Spitzenverbands Zugang zu modernster Genomsequenzierung. Dieses Verfahren bietet besonders Patientinnen und Patienten mit seltenen Erkrankungen und Krebserkrankungen neue Chancen auf schnellere Diagnosen und zielgerichtete Therapien.

Von den Möglichkeiten der genetischen Analysen profitieren Patientinnen und Patienten mit seltenen Erkrankungen und fortgeschrittenen oder komplexen Krebserkrankungen. Viele seltene Erkrankungen haben eine genetische Ursache, die mit den modernen, umfänglichen Analysen des gesamten Genoms aufgedeckt werden können. 

Das Modellvorhaben Genomsequenzierung soll neben der Patientenversorgung auch die genomische Forschung voranbringen. Mit der Einwilligung der Patienten stehen die aus den Behandlungen gewonnenen Daten der Genanalysen auch für die zukünftige medizinische Forschung zur Verfügung.

Die teilnehmenden Kliniken werden in Kürze auf der Homepage des GKV-Spitzenverbands (GKV-SV) veröffentlicht.

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