BMFTR-Richtlinie: Förderung von Projekten zu Faktoren der Gehirngesundheit im Bereich neurologischer, psychischer und sensorischer Störungen (EP BrainHealth)
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat eine Förderrichtlinie veröffentlicht, deren Ziel darin besteht, biologische, soziale, Lifestyle- und Umweltfaktoren mit Bezug zu neurologischen, psychischen und sensorischen Störungen zu identifizieren und besser zu verstehen. Die Erkenntnisse sollen beispielsweise Ansätze für potenzielle Wirkmechanismen sowie verbesserte Diagnostik oder Prävention liefern, um die Gehirngesundheit und die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten zu verbessern.
Die Gesundheit des Gehirns ist dynamisch und wird in jeder Phase des Lebens von biologischen, sozialen und umweltbedingten Faktoren geprägt. Es besteht der dringende Bedarf, solche Faktoren zu ermitteln, die sich auf die Gehirngesundheit während des gesamten Lebens – von der pränatalen Phase bis ins hohe Alter – auswirken, Darüber hinaus bedarf es Methoden, um diese Faktoren zu überwachen, zu beeinflussen oder beides. Die Erweiterung des wissenschaftlichen Kenntnisstands könnte die Entwicklung der Gehirngesundheit positiv verändern, etwa durch verbesserte Prävention oder Genesung.
Daher veröffentlicht das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen der EP BrainHealth zwei Förderrichtlinien – eine im Bereich der neurologischen, psychischen und sensorischen Störungen (EP BrainHealth-Förderrichtlinie 1) und eine im Bereich der neurodegenerativen Störungen (EP BrainHealth-Förderrichtlinie 2).
Quelle: BMFTR
Beiträge zur Mitgliedschaft in der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung (TMF e. V., siehe "Mitglied werden") sind im Rahmen dieser Förderrichtlinien zuwendungsfähig, wenn die TMF-Mitgliedschaft dem Projektfortschritt und damit der Zielerreichung dieses Projekts dient.
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