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Update der Digitalisierungs­strategie im Gesundheitswesen und in der Pflege

Das Bundesministerium für Gesundheit hat gemeinsam mit zahlreichen Akteurinnen und Akteuren eine Digitalisierungsstrategie entwickelt.

Grafik mit dunkelrotem Hintergrund. Links oben befinden sich zwei abgerundete Quadrate in Gelb und Hellblau. In der Mitte steht in großen weißen Buchstaben „GEMEINSAM DIGITAL“, darunter in Gelb die Jahreszahl „2026“.

© Bundesministerium für Gesundheit

Gestern hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in einer Pressekonferenz die aktualisierte Digitalisierungsstrategie für das Gesundheitswesen und die Pflege vorgestellt – gemeinsam erarbeitet mit zahlreichen Partnern aus Versorgung, Pflege, Forschung und Selbstverwaltung. Das Papier zeichnet ein klares Zielbild für die digitale Transformation und bündelt Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und Zeitpläne.

Aufbauend auf der vor drei Jahren veröffentlichten Strategie adressiert das Update die aktuellen Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Konkrete Ziele mit Blick auf die medizinische Forschung sind unter anderem:

  • Datennutzung: das FDZ soll ein KI‑fähiger Datenraum werden, der die Verknüpfbarkeit mit Krebsregistern und genomDE ermöglicht.
  • Interoperabilität der Gesundheitsdaten: die Einführung eines Forschungspseudonyms in gesundheitsbezogenen Registern und Routine- und Studiendaten soll die Forschungsdatenlandschaft stärken.
  • EU-Anbindung: Potenziale des Europäischen Gesundheitsdatenraums nutzen, indem bis 2028 maßgebliche Gesundheitsdateninfrastrukturen über sichere Verarbeitungsumgebungen an den EHDS angebunden werden.
  • KI-Einsatz: Reallabore sollen innovative Datennutzungsvorhaben ermöglichen.