Update der Digitalisierungsstrategie im Gesundheitswesen und in der Pflege
© Bundesministerium für Gesundheit
Gestern hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in einer Pressekonferenz die aktualisierte Digitalisierungsstrategie für das Gesundheitswesen und die Pflege vorgestellt – gemeinsam erarbeitet mit zahlreichen Partnern aus Versorgung, Pflege, Forschung und Selbstverwaltung. Das Papier zeichnet ein klares Zielbild für die digitale Transformation und bündelt Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und Zeitpläne.
Aufbauend auf der vor drei Jahren veröffentlichten Strategie adressiert das Update die aktuellen Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Konkrete Ziele mit Blick auf die medizinische Forschung sind unter anderem:
- Datennutzung: das FDZ soll ein KI‑fähiger Datenraum werden, der die Verknüpfbarkeit mit Krebsregistern und genomDE ermöglicht.
- Interoperabilität der Gesundheitsdaten: die Einführung eines Forschungspseudonyms in gesundheitsbezogenen Registern und Routine- und Studiendaten soll die Forschungsdatenlandschaft stärken.
- EU-Anbindung: Potenziale des Europäischen Gesundheitsdatenraums nutzen, indem bis 2028 maßgebliche Gesundheitsdateninfrastrukturen über sichere Verarbeitungsumgebungen an den EHDS angebunden werden.
- KI-Einsatz: Reallabore sollen innovative Datennutzungsvorhaben ermöglichen.
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