BMFTR-Richtlinie: Förderung von Projekten zum Thema „MedTech for Women – Innovationswettbewerb zur Verbesserung der Frauengesundheit“ (MT4W)
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat eine Förderrichtlinie veröffentlicht, deren Ziel die Erforschung und Entwicklung disruptiver Medizintechnik und Gesundheitstechnologien zur Verbesserung der Frauengesundheit ist. Behandlungswege bei frauenspezifischen Erkrankungen und Erkrankungen, die Frauen häufiger betreffen, sollen durch technologische Innovationen signifikant verbessert werden.
Zuwendungszweck der Richtlinie ist die Förderung von interdisziplinären Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die innovative Ansätze im Bereich der Diagnose und Therapie von Frauengesundheit verfolgen. Die Vorhaben müssen dabei einem der unten genannten Pathologiefelder zuzuordnen sein. Im Rahmen der Challenge sollen – unter Abgrenzung zu bestehenden BMFTR-Förderaktivitäten – Indikationen mit ausschließlicher beziehungsweise hoher Frauenprävalenz und medizinischem Bedarf, hohem Leidensdruck der Betroffenen und einer aktuell geringen Repräsentanz in der Forschungslandschaft adressiert werden.
Die Projekte müssen einer der folgenden medizinischen Fachdisziplinen zugeordnet werden:
- Gynäkologie
- Neurologie
- klinische Immunologie
Gefördert werden Projekte, die mittels Medizintechnik, wie beispielsweise adaptiver Wirkstofffreisetzung, Neuromodulation oder KI‑basierten Diagnose‑ und Therapiesystemen, neuartige Lösungen für hochprävalente, frauenspezifische beziehungsweise stärker Frauen betreffende Erkrankungen erarbeiten.
Quelle: Bekanntmachung des BMFTR, Bundesanzeiger vom 20.03.2026
© BMFTR
Auszüge aus Originaltext wiedergegeben; Text redaktionell gekürzt.
Hinweis: Die TMF bietet passend hierzu am 1. April 2026 von 8:00 bis 9:00 Uhr eine Online-Veranstaltung zum Thema „Innovationen in die Praxis bringen. Regulatorik mitdenken“ an. Den Link zur Anmeldung finden Sie hier.
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