Auftakt zum Wissenschaftsjahr 2026: Forschung für die Gesundheit von morgen
Forschungsministerin Dorothee Bär eröffnete die Auftaktveranstaltung für das Wissenschaftsjahr 2026. © TMF e.V.
Welche Chancen schenkt die Medizin von morgen? Diese und weitere Fragen stehen im Fokus des diesjährigen Wissenschaftsjahres, einer bundesweiten Initiative des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), welche Wissenschaftsthemen für die Öffentlichkeit sichtbar und erlebbar machen soll. Am 20. Januar 2026 fand die Auftaktveranstaltung für das Wissenschaftsjahr im Futurium Berlin statt. Eröffnet wurde sie von Forschungsministerin Dorothee Bär.
Neben der Forschung zu Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Demenz legt das Wissenschaftsjahr 2026 einen besonderen Fokus auf geschlechtersensible Forschung, insbesondere Frauengesundheit. Dorothee Bär hielt hierzu fest: „Wir investieren in dieser Legislaturperiode 90 Mio. Euro in Frauengesundheit, denn die Medizin darf und muss noch weiblicher werden. Therapien und Medikamente müssen auch auf den weiblichen Körper zugeschnitten sein.“
Darüber hinaus thematisierte sie das große Leid von LongCOVID-Betroffenen und verkündete den Start der Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen. Die Initiative, welche von 2026 bis 2035 läuft, soll dazu beitragen, die Ursachen besser zu verstehen und neue Therapieoptionen zu entwickeln.
„Das BMFTR investiert in den nächsten 10 Jahren 500 Mio. Euro in Forschungsprojekte, die ein tieferes Verständnis von postinfektiösen Erkrankungen erzielen sollen – für eine bessere Diagnostik und effektivere Therapieformen. Die Medizin von morgen entsteht in der Wissenschaft von heute“, so Dorothee Bär.
Das Wissenschaftsjahr 2026 lädt mit zahlreichen Veranstaltungen, Vorträgen, Diskussionsrunden und Aktionen dazu ein, sich intensiv mit den aktuellen Entwicklungen der Medizin von morgen auseinanderzusetzen.
Die Medizin von morgen entsteht in der Wissenschaft von heute.
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