Kongress & Tagung

8. Nationales Digital Health Symposium 2026

KI und Digitale Souveränität – Für eine Medizin der Zukunft

Design Offices Berlin Humboldthafen
10:00–17:00 Uhr
Das Banner des Nationales Digital Health Symposiums 2026

Das 8. Nationale Digital Health Symposium der TMF findet am 15. Dezember 2026 unter dem Motto "KI und Digitale Souveränität – Für eine Medizin der Zukunft" statt. 

Künstliche Intelligenz verändert Medizin und Gesundheitsversorgung grundlegend. Sie eröffnet neue Möglichkeiten für Forschung und Entwicklung, unterstützt eine präzisere Diagnostik und kann dazu beitragen, Patientinnen und Patienten besser zu versorgen und medizinisches Personal zu entlasten. Gleichzeitig stellt der zunehmende Einsatz digitaler Technologien das Gesundheitswesen vor eine zentrale Zukunftsfrage, die auf dem diesjährigen Nationalen Digital Health Symposium diskutiert werden soll: Wie können wir die Chancen der Digitalisierung nutzen und zugleich unsere digitale und technologische Souveränität sichern? 

Wir freuen uns sehr, Sie zum diesjährigen Nationalen Digital Health Symposium begrüßen zu dürfen.

Anmeldung

Sie können sich über den nachfolgenden Button zum Symposium anmelden:

Thema

Das Thema des 8. Nationalen Digital Health Symposiums lautet "KI und Digitale Souveränität – Für eine Medizin der Zukunft". Expertinnen und Experten diskutieren über Fragestellungen, Erkenntnisse und Visionen wie Deutschland seine Stärken in medizinischer Forschung und Gesundheitsversorgung mit den Möglichkeiten von KI und Digitalisierung verbinden kann. Dies geschieht vor dem Hintergrund der zentralen Fragestellung, wie die Chancen der Digitalisierung genutzt und zugleich die digitale und technologische Souveränität gesichert werden können.

Konferenz

Das Nationale Digital Health Symposium der TMF e. V. ist ein jährliches, branchenübergreifendes Forum für den Austausch zwischen Gesundheitsversorgung, Forschung, Kostenträgern, Industrie, Patient:innen und Politik. Es fördert den digitalen Kulturwandel im deutschen Gesundheitswesen mit Schwerpunkten auf Telematik, Datennutzung, KI und regulatorischer Entwicklung wie dem EHDS.

Veranstalter

Die TMF steht für Forschung, Vernetzung und Digitalisierung in der Medizin. Sie ist die Dach­organisation der medizinischen Verbund­for­schung in Deutschland, im Rahmen derer Spitzenforscherinnen und -forscher Wissen austauschen, gemeinsam Ideen und Konzepte entwickeln und so die Zukunft der medizi­ni­schen Forschung im digitalen Zeitalter ge­stal­ten.

Programm (Stand: 26.10.26)

Dienstag

10:10–10:15 Uhr

Begrüßung

10:15–10:45 Uhr

Keynote

10:45–11:30 Uhr

Session I: "Deutschland als KI- und Digitalisierungsstandort: Was braucht es jetzt?"

Die erste Session bietet einen Überblick über die Voraussetzungen für einen leistungsfähigen KI- und Digitalisierungsstandort Deutschland sowie darüber, wie Forschung schneller in die medizinische Praxis gelangt. Im Fokus steht die Frage, wie medizinische Forschung gezielt zur wirtschaftlichen Stärke des Standorts Deutschland beitragen kann – etwa durch nachhaltige Wertschöpfung und das Schaffen hochqualifizierter Arbeitsplätze. Dabei wird beleuchtet, welche Rolle moderne Forschungsinfrastrukturen sowie verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen spielen und wie eine industriefreundliche Forschung gestaltet werden muss, damit sie im globalen Wettbewerb für Unternehmen und Investoren attraktiv bleibt.

Robert Heinrich
Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS), Unterabteilungsleiter für Digitalwirtschaft, Künstliche Intelligenz und Daten

Dr. Viktor Bozhinov
]init[ AG für digitale Kommunikation, Principal AI IT-Consultant

Dr. Guillaume Wendt
Novartis, Evidence Generation Director

Simone Kaiser
Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), Leiterin des Forschungsbereichs "Responsible Research and Innovation" und Leiterin des Teams "Gesellschaftliche Trends und Technologie"

11:30–12:15 Uhr

Session II: "Mit KI zu präziserer Gesundheitsversorgung: Potenziale für Diagnostik und Präzisionsmedizin"

Die vierte Session beleuchtet die Digitalisierung als zentralen Treiber, der die medizinische Diagnostik grundlegend transformiert. Von bildgebenden Verfahren bis hin zur KI-basierten Analyse ermöglichen moderne Algorithmen präzisere Befunde sowie beschleunigte und individuelle Therapieentscheidungen mit maßgeschneiderten, personalisierten Versorgungspfaden. Smart-Screening-Ansätze bieten dabei das Potenzial, Krankheiten in frühesten Stadien zu erkennen. Um diese Verfahren sicher in die Praxis zu überführen, stehen methodische Ansätze wie Föderiertes Lernen für das datenschutzkonforme Modelltraining über Standortgrenzen hinweg im Fokus. Gleichzeitig werden u. a. kritische Fragen der Qualitätssicherung und der Vermeidung von Bias in Trainingsdaten beleuchtet.

Prof. Dr. Carolin Schneider
TU Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, Professorin für Digitale Präzisionsmedizin in der Krebsprävention und Früherkennung

Benedikt Beyer
Verband der Diagnostica-Industrie e.V. (VDGH), Leiter des Referats Digitales

12:15–13:05 Uhr

Mittagspause

13:05–14:15 Uhr

Session III: "KI in der Versorgung: Wie treiben KI-Anwendungen die Versorgung voran?"

Die dritte Session fokussiert sich auf den praktischen Einsatz KI-gestützter Lösungen, digitaler Versorgungsangebote und intelligenter Assistenzsysteme – von der Patienten- und Versorgungssteuerung bis hin zur Einbindung von DiGA- und Wearable-Daten in die ePA. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie eine KI-gestützte Versorgung und deren Steuerung gelingen können, um technologische Effizienz mit menschenzentrierter Medizin zu verbinden. Zudem werden u. a. Fragen zur datenschutzkonformen Datengenerierung und -nutzung für die Forschung, medizinrechtliche Haftungsrisiken sowie Strategien für mehr Akzeptanz bei Behandelnden kritisch diskutiert.

Dr. Dr. Matthias Gröschel
Charité – Universitätsmedizin Berlin, Arzt und Leiter einer Forschungsgruppe im Fächerverbund Infektiologie, Pneumologie und Intensivmedizin

Dr. Laura Paulowski
AstraZeneca GmbH, Medical Innovation Manager

Dr. Stephan Pilsinger MdB
Mitglied des Bundestages, Fraktion der CDU/CSU, Berlin 

Dr. Irmgard Landgraf
Vorstandsmitglied der Ärztekammer Berlin, Fachärztin für Innere Medizin

Dr. Ariane Schenk
Bitkom e. V., Bereichsleiterin E-Health

14:15–15:00 Uhr

Session IV: "Real-World-Impact nationaler und europäischer Digitalgesetzgebung"

Die zweite Session widmet sich der aktuellen nationalen und europäischen Digitalgesetzgebung. Das Gesetz für Daten und digitale Innovationen im Gesundheitswesen (GeDIG) mit dem neuen Gesundheitsdatennutzungsgesetz (GDNG), das Medizinregistergesetz (MRG), das Forschungsdatengesetz (FDG) sowie die Umsetzung des European Health Data Space (EHDS) werden auf Real-World-Evidenz geprüft.

Matthias Mieves MdB
Mitglied des Bundestages, Fraktion der SPD, Berlin

Sebastian C. Semler
Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e. V. (TMF), Geschäftsführer

15:00–15:20 Uhr

Kaffeepause

15:20–16:05 Uhr

Session V: "Wie lassen sich Infrastrukturen digital souverän und resilient machen?"

Die fünfte Session thematisiert die strategische Notwendigkeit einer resilienten, souveränen und ausfallsicheren digitalen Gesundheitsinfrastruktur. Vor dem Hintergrund wachsender Bedrohungslagen durch Cyberangriffe und technologischer Abhängigkeiten soll geklärt werden, wie Gesundheitsdaten sicher und zugleich sinnvoll für Forschung und Versorgung genutzt, technologische Abhängigkeiten reduziert, leistungsfähige und interoperable Infrastrukturen geschaffen sowie kritische Systeme widerstandsfähig gestaltet werden können. Auch soll diskutiert werden, wie Europa eigene technologische Kompetenzen stärken kann, ohne sich gegenüber internationalen Innovationen abzuschotten, und ob der European Health Data Space (EHDS) mit sicheren Datenräumen echte Souveränität erreichen kann.

Univ.-Prof. Dr. Thomas Grechenig
RISE, Gründer und Geschäftsführer

Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker
cyberintelligence.institute, Gründer und Direktor

16:05–16:50 Uhr

Session VI: "Wie gelingt digitale Transformation und Souveränität im Öffentlichen Gesundheitsdienst?"

Die letzte Session beleuchtet die praktische Umsetzung von digitaler Transformation, Souveränität und Zukunftsfähigkeit im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD). Anhand von Erkenntnissen aus bundesweiten Förderprogrammen und konkreten Praxisbeispielen aus den Bundesländern wird analysiert, wie agile Organisationsstrukturen, zentral gehostete Fachanwendungen und breite Qualifizierungsangebote den Kulturwandel vor Ort nachhaltig vorantreiben. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der nahtlosen Einbindung des ÖGD in die Telematikinfrastruktur (TI) sowie dem Schritt vom analogen Dokumentenfluss hin zu sicheren Cloud-Architekturen. Zudem wird in der Session der gezielte Einsatz von Dashboards und KI-gestützten Assistenzsystemen diskutiert, um Fachkräfte spürbar von Routineaufgaben zu entlasten und die Pandemie-Resilienz der Gesundheitsämter dauerhaft zu stärken.

Thomas Süptitz
Bundesministerium für Gesundheit, Referatsleiter 512 „Cybersicherheit und Interoperabilität“

Dr. Bertram Geisel
Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit Baden-Württemberg, Abteilungsleitung

Dr. Elke Bruns-Philipps
Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, Referatsleitung

Frank Naundorf
Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen, Leitung Digitales und Kommunikation

16:50–17:00 Uhr

Schlusswort und Fazit

17:00–18:30 Uhr

Get-together

Video-Datei

Speaker (Stand: 26.10.26)

Robert Heinrich

Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung

Dr. Guillaume Wendt

Novartis Deutschland

Simone Kaiser

Fraunhofer IAO

Prof. Dr. Carolin Schneider

Technische Universität (TU) Dresden
Benedikt Beyer

Benedikt Beyer

Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH)

Dr. Dr. Matthias Gröschel

Charité – Universitätsmedizin Berlin

Dr. Laura Paulowski

AstraZeneca GmbH

Dr. Stephan Pilsinger MdB

CDU/CSU

Dr. Irmgard Landgraf

Ärztekammer Berlin | Fachärztin für Innere Medizin
Matthias Mieves

Matthias Mieves MdB

SPD
Sebastian C. Semler

Sebastian C. Semler

TMF – Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V.

Univ.-Prof. Dr. Thomas Grechenig

RISE

Dr. Elke Bruns-Philipps

Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung

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Wissenschaftsjahr 2026

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Das Nationale Digital Health Symposium 2026 ist Teil des diesjährigen Wissenschaftsjahres, das unter dem Motto "Medizin der Zukunft" steht.

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